Hervorgehobener Beitrag

Zum Einstieg

Auf dieser Webseite dokumentieren wir Plagiate in der Masterarbeit von Franziska Giffey (geb. Süllke) mit dem Titel „Der Europapreis der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Eine vergleichende Betrachtung der Europapreisträgerschaft in drei europäischen Städten im Kontext der Förderung des europäischen Einigungsgedanken“, eingereicht 2005 an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (heute Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin) und der Technischen Fachhochschule Wildau.

Mehr dazu, warum wir das tun, können Sie auf der Seite Hintergrund erfahren, wenn Sie mithelfen möchten, erfahren Sie hier, wie Sie das tun können.

Grundlage der Überprüfung ist das Exemplar der Masterarbeit, das in der Bibliothek der Hochschule für Wirtschaft und Recht (Campus Lichtenberg) unter der Signatur 36 D 268 / 2005 einsehbar ist.

Bei der Kategorisierung der Plagiate verwenden wir folgende Kategorien (im Menü rechts können Sie diese auswählen, um sich die jeweiligen Fundstellen anzusehen):

  • Komplettplagiat (bisher nicht dokumentiert): Die Passage wurde ohne Kennzeichnung und ohne nennenswerte Paraphrase aus einer Quelle übernommen, die weder an der betreffenden Stelle, noch auf der selben, der vorangehenden oder der folgenden Seite genannt wird.
  • Verschleierung: Die Passage wurde ohne Kennzeichnung und mit kleineren Paraphrasen aus einer Quelle übernommen, die weder an der betreffenden Stelle, noch auf der selben, der vorangehenden oder der folgenden Seite genannt wird.
  • Bauernopfer: Die Passage wurde ohne Kennzeichnung mit oder ohne kleineren Paraphrasen aus der genannten Quelle oder einer Quelle, die auf der selben, der vorangehenden oder der folgenden Seite genannt ist, übernommen (dies ist die sehr großzügige Definition, die auch das Projekt VroniPlag verwendet).
  • Bauernopfer und falsche Quellenangabe: Die Passage wurde ohne Kennzeichnung mit oder ohne kleineren Paraphrasen aus einer Quelle übernommen, die auf derselben, der vorangehenden oder der folgenden Seite genannt ist, übernommen; es ist jedoch nicht diese Quelle, sondern eine andere Quelle angegeben.
  • Bauernopfer und indirektes Zitat: Die Passage wurde ohne Kennzeichnung mit oder ohne kleineren Paraphrasen aus der genannten Quelle oder einer Quelle, die auf derselben, der vorangehenden oder der folgenden Seite genannt ist, übernommen; es handelt sich in der genannten Quelle um ein Zitat, ohne dass dies bei der Übernahme gekennzeichnet ist.
  • Falsche Quellenangabe: Die Informationen stammen nicht aus der genannten Quelle.
  • Keine Wertung: Es sind einzelne Formulierungen wörtlich aus der genannten Quelle übernommen und nicht als Zitat gekennzeichnet, jedoch sind die darin enthaltenen Informationen zu Allgemein, um das Fragment als Bauernopfer zu kategorisieren.

Süllke (2005): Fragment 089–01

Fragment 089–01
Typus: Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 1–6
Quelle: Huber (2001)
Internetquelle

Es liegt an den einzelnen Gemeinden, Städten und Regionen und deren Bürgerinnen und Bürgern aller Generationen, ob sie ein aktives Interesse für die Europäische Idee aufbringen und den Kurs der Europapreisträgerschaft halten werden, ob sie die Arbeit des Europarates und die Ehrung mit dem Europapreis als ihre eigene Sache begreifen werden, die es ohne Rücksicht auf geographische oder politische Strukturen zu pflegen und im Sinne des „Größeren Europa” zu kommunizieren gilt.

Es liegt an den Europäern aller Generationen, ob sie der Arbeit des Rates folgen werden, ob sie aktives Interesse für seine Zukunft aufbringen und diesen Kurs halten werden, letztlich ob sie die Arbeit des Europarats als ihre eigene Sache begreifen werden. Dies ist das Beste, was man dem Rat wünschen kann (der es sich auch verdienen muß, indem er erfolgreich den Erneuerungsprozeß zu Ende führt, der durch Catherine Lalumière am Beginn des Jahrzehnts initiiert worden war), und dies ist, was man gleichzeitig, und vor allem, den 800 Millionen Männern und Frauen wünschen kann, die ohne Rücksicht auf rechtliche, geographische oder politische Strukturen das wahre “Größere Europa” sind.

Bewertung

  • Die Quelle ist im Literaturverzeichnis genannt, sie wird aber nicht als Quelle des Fragments angegeben.
  • Die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme sind nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 020–25

Fragment 020–25
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite 20:, Zeilen: 25–30
Quelle: Unbekannt
Seite: –, Zeilen: –

An der Spitze des Generalsekretariates steht der Generalsekretär, der für eine fünfjährige Amtszeit auf Vorschlag des Ministerkomitees von der Parlamentarischen Versammlung gewählt wird. Der Generalsekretär ist dem Ministerkomitee verantwortlich. Er leitet die Verwaltung und vertritt den Europarat nach außen. Er stellt die Verbindung zwischen Ministerkomitee und Parlamentarischer Versammlung sicher und legt der Parlamentarischen Versammlung jährlich einen Gesamtbericht über die europäische Kooperation vor. 38


38 Europarat – Serie der Europäischen Verträge (SEV) Nr. 1: Die Satzung des Europarates, London, 05.05.1949,Artikel 36 – 37

Bewertung

  • Diese Informationen finden sich nicht in der angegebenen Quelle.

Wenn Sie die Quelle identifizieren können, schicken Sie uns eine E-Mail an info@herzenssache-wissenschaft.de.

Süllke (2005): Fragment 016–19

Fragment 016–19
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 19–24
Quelle: Unbekannt
Seite: –, Zeilen: –

Im Oktober 1993 wurden bei einem Gipfeltreffen der Staats- ,und Regierungschefs in Wien das neue politische Mandat und die Erweiterungsstrategie des Europarates definiert. Die gesamteuropäische Ausdehnung des Europarates als „Hüter der demokratischen Sicherheit” wurde bestätigt und ihm wurde neue Verantwortung, insbesondere im Bereich des Schutzes nationaler Minderheiten und der Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz für Stabilität und Frieden in Europa, aufgegeben. 22


22 Bauer, Hans-Joachim: Der Europarat nach der Zeitenwende 1989 – 1999 – Zur Rolle Straßburgs im gesamteuropäischen Integrationsprozess in: Sierling, Dr. Stephan (Hrsg.): Regensburger Schriften zur Auswärtigen Politik, Universität Regensburg, Band 2, Hamburg: LIT Verlag, 2001, S. 56

Bewertung

  • Die Informationen finden sich nicht an der angegebenen Stelle.

Wenn Sie die Quelle identifizieren können, schicken Sie uns eine E-Mail an info@herzenssache-wissenschaft.de.

Süllke (2005): Fragment 016–28.1

Fragment 016–28.1
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 28–31
Quelle: Mickel (1998)
Seite 152:, Zeilen: 22–25 (1. Aufl. 1994)

Für viele Reformstaaten ist die Vollmitgliedschaft im Europarat zu einer Art Vorbereitungsstadium bzw. erste Stufe der Integration für eine spätere Mitgliedschaft in der Europäischen Union, aber auch in anderen europäischen und transatlantischen Organisationen geworden. 24


24 Bauer, Hans-Joachim: Der Europarat nach der Zeitenwende 1989 – 1999 – Zur Rolle Straßburgs im gesamteuropäischen Integrationsprozess in: Sierling, Dr. Stephan (Hrsg.): Regensburger Schriften zur Auswärtigen Politik, Universität Regensburg, Band 2, Hamburg: LIT Verlag, 2001, S. 62

Für viele Reformstaaten ist die Mitgliedschaft im Europarat ein Vorbereitungsstadium für eine spätere Mitgliedschaft in der Europäischen Union.

Bewertung

  • Die Informationen finden sich in allgemeiner Form in der angegebenen Quelle, die Formulierung stammt aber größtenteils aus Mickel (1994)
  • die tatsächliche Quelle ist nur im Umfeld des Fragments (vorangehender Absatz) angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Nur die hier nicht markierten Satzteile sind aus Bauer (2001) übernommen (siehe Fragment 016–28.2).

Süllke (2005): Fragment 047–09

Fragment 047–09
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 9–12
Quelle: Unbekannt
Seite: –, Zeilen: –

Die europapolitische Strategie, also das eigene Selbstverständnis im Kontext des europäischen Raumes, aber auch das dementsprechend europäisch dimensionierte Handeln der Stadt Graz, waren schon früh von dem Gedanken der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und dem Wirken über Österreich hinaus geprägt. […]. 88


88 http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/
web/2003/content/CDE2523E52FE4BC2C1256E350056C215, 15.10.2004, Kulturhauptstadt Europas – die Idee

Bewertung

  • Diese Informationen finden sich nicht in der angegebenen Quelle.

Wenn Sie die Quelle identifizieren können, schicken Sie uns eine E-Mail an info@herzenssache-wissenschaft.de.

Süllke (2005): Fragment 016–28.2

Fragment 016–28.2
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 28–31
Quelle: Bauer (2001)
Seite 62:, Zeilen: 21–23

Für viele Reformstaaten ist die Vollmitgliedschaft im Europarat zu einer Art Vorbereitungsstadium bzw. erste Stufe der Integration für eine spätere Mitgliedschaft in der Europäischen Union, aber auch in anderen europäischen und transatlantischen Organisationen geworden. 24


24 Bauer, Hans-Joachim: Der Europarat nach der Zeitenwende 1989 – 1999 – Zur Rolle Straßburgs im gesamteuropäischen Integrationsprozess in: Sierling, Dr. Stephan (Hrsg.): Regensburger Schriften zur Auswärtigen Politik, Universität Regensburg, Band 2, Hamburg: LIT Verlag, 2001, S. 62

Die Vollmitgliedschaft in der Straßburger Organisation konnte deshalb zu Recht als zwangsläufig erste Stufe der Integration in andere europäische und transatlantische Institutionen angesehen werden.

Bewertung

  • Die übernommenen Formulierungen sind zu kurz und generisch für eine Wertung.

Süllke (2005): Fragment 023–20

Fragment 023–20
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite 23:, Zeilen: 20–23
Quelle: Unbekannt
Seite: –, Zeilen: –

Der jährliche Festbeitrag jedes Mitgliedstaates richtet sich nach der Bevölkerungsstärke und dem Bruttosozialprodukt. Das Budget ist im Verhältnis zu der großen Zahl der Mitgliedstaaten und im Vergleich zur Finanzausstattung der Europäischen Union relativ gering. 47


47 Bauer, Hans – Joachim: Der Europarat nach der Zeitenwende 1989 – 1999 – Zur Rolle Straßburgs im gesamteuropäischen Integrationsprozess in: Sierling, Dr. Steph an (Hrsg.): Regensburger Schriften zur Auswärtigen Politik, Universität Regensburg, Band 2, Hamburg: LIT Verlag, 2001, S. 310

Bewertung

  • Die Informationen finden sich nicht an der angegebenen Stelle.

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Süllke (2005): Fragment 091–01

Fragment 091–01
Typus: Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 91, Zeilen: 1–3
Quelle: Europarat (2000)
Seite: 3, Zeilen: 14–19

Fast fünfzig Jahre nach seiner Einführung bleibt der Europapreis der Parlamentarischen Versammlung des Europarates mehr denn je aktuell und bietet beträchtliche Möglichkeiten für das gemeinsame Europa.

45 Jahre nach seiner Einführung bleibt der Europapreis mit seinen vier Auszeichnungsstufen (das Europadiplom, die Ehrenfahne, die Ehrenplakette und der eigentliche Europapreis) mehr denn je aktuell und bietet beträchtliche Möglichkeiten, bessere Beziehungen zwischen allen Bürgern Europas herzustellen und die Europa-Idee zu fördern.

Bewertung

  • Die Quelle ist im Literaturverzeichnis genannt, sie wird aber nicht als Quelle des Fragments angegeben.
  • Die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme sind nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 026–008

Fragment 026–008
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 8–10
Quelle: Zierer (1997)
Seite: 25, Zeilen: 18–24

Anliegen des Preises ist es, die Begegnung der Menschen aus den verschiedenen europäischen Ländern untereinander zu fördern, und so auch zum Entstehen einer europäischen Bürgergesellschaft beizutragen. 59


59 Zierer, Benno: Ansprache des Vorsitzenden des Unterausschusses Europapreis der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, MdB Benno Zierer, in: Stadt Regensburg, Presse- und Informationsstelle (Hrsg.): Verleihung des Europapreises 1997 durch den Europarat an die Stadt Regensburg, Regensburg, 1997, S. 25

Anliegen des Preises ist es, die Begegnung der Menschen aus den verschiedenen europäischen Ländern untereinander zu fördern, und so auch zum Entstehen eines europäischen Bürgertums beizutragen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 049–09

Fragment 049–09
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 9–14
Quelle: Unbekannt
Seite: –, Zeilen: –

Das Büro ist eine Einrichtung der Stadt Graz, getragen von einem Verein, in dem sowohl die politischen Parteien als auch die Evangelische und Katholische Kirche sowie Menschenrechts-, Entwicklungs- und Friedensorganisationen vertreten sind. Das Grazer Büro für Frieden und Entwicklung beschäftigt sich mit Konflikt- und Friedensforschung, ist in der Bildungsarbeit tätig und berät zu Fragen der Gewalt, Menschenrechte und Dritte-Welt-Problemen. 96


96 http://www.graz.at/politlk/, 15.10.2004, Politik: Stadtregierung und Gemeinderat

Bewertung

  • Diese Informationen finden sich nicht in der angegebenen Quelle.

Wenn Sie die Quelle identifizieren können, schicken Sie uns eine E-Mail an info@herzenssache-wissenschaft.de.