Süllke (2005): Fragment 008–19

Fragment 008–19
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 19–22
Quelle: Unbekannt
Seite: –, Zeilen: –

Der Gedanke der europäischen Einigung und der „Einheit in der Vielfalt” war und ist wesentliches Fundament der Tätigkeit des Europarates. Die Vermittlung eines gemeinsamen europäischen, antitotalitären, solidarischen und pazifistischen Bewusstseins in allen Mitgliedsstaaten ist übergreifendes Ziel seiner Aktivitäten. 8


8 Kruse, Judith: Europäische Kulturpolitik am Belspiel des Europarates in: Europa 2000 – Studien zur interdisziplinären Deutschland· und Europaforschung herausgegeben von der Arbeitsstelle für Interdisziplinäre Deutschland- und Europaforschung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster, Münster; Hamburg: LIT Verlag, 1993, S. 18

Bewertung

  • An der angegebenen Stelle in der Quelle wird weder der Europarat erwähnt, noch finden sich die anderen hier genannten Informationen.

Wenn Sie die Quelle identifizieren können, schicken Sie uns eine E-Mail an info@herzenssache-wissenschaft.de.

Süllke (2005): Fragment 018–09

Fragment 018–09
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 9–12
Quelle: Unbekannt
Seite: –, Zeilen: –

Die Entwürfe für Empfehlungen und Konventionen werden von Ausschüssen ausgearbeitet, in denen Regierungssachverständige aus den Mitgliedsstaaten vertreten sind. In regelmäßigen Abständen finden Konferenzen der Fachminister der Mitgliedsstaaten statt, von denen politische Initiativen ausgehen. 26


26 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit:: Das Europa der 45 und der Europarat, Straßburg, Juni 2003, S. 3

Bewertung

  • Die Informationen finden sich in der angegebenen Quelle nicht.

Wenn Sie die Quelle identifizieren können, schicken Sie uns eine E-Mail an info@herzenssache-wissenschaft.de.

Süllke (2005): Fragment 008–29

Fragment 008–29
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 29–33
Quelle: Unbekannt
Seite: –, Zeilen: –

Der Europapreis unterstützt den Austausch zwischen den europäischen Völkern. Ausgezeichnet werden das Bemühen und das aktive Eintreten für die Vermittlung des Europäischen Gedankens unter anderem durch Städtepartnerschaften, Veranstaltungen mit Europabezug, internationale Austauschbesuche, Seminare oder Konferenzen. 10


10 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat – 800 Millionen Europäer, Straßburg, Juni 2003, S. 90

Bewertung

  • Diese Informationen finden sich nicht an der angegebenen Stelle oder anderswo in der angegebenen Quelle.

Wenn Sie die Quelle identifizieren können, schicken Sie uns eine E-Mail an info@herzenssache-wissenschaft.de.

Süllke (2005): Fragment 015–18

Fragment 015–18
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 18–21
Quelle: Mickel (1998)
Seite: 151, Zeilen: 35–40 (1. Aufl. 1994)

Der Europarat war das Ergebnis eines Kompromisses zwischen integrationsbereiten Staaten und solchen, die nicht bereit waren, Teile ihrer Souveränität aufzugeben und die Übertragung nationaler Kompetenzen auf eine zwischenstaatliche Einrichtung zuzulassen. 17


17 Bauer, Hans-Joachim: Der Europarat nach der Zeitenwende 1989 – 1999, Zur Rolle Straßburgs im gesamteuropäischen Integrati onsprozess in: Sierling, Dr. Stephan (Hrsg.): Regensburger Schriften zur Auswärtigen Politik, Universität Regensburg, Band 2, Hamburg: LIT Verlag, 2001, S. 19

Der Europarat ist in seiner Struktur das Ergebnis eines Kompromisses zwischen integrationsbereiten Staaten und solchen, die die Übertragung nationaler Kompetenzen auf eine zwischenstaatliche Einrichtung nicht zulassen wollten.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur im Umfeld des Fragments (nächste Seite) angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Nur die Formulierung „Teile ihrer nationalen Souveränität aufzugeben“ stammt aus der angegebenen Quelle (S. 19, Z. 18–19)

Süllke (2005): Fragment 007–18

Fragment 007–18
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 18–20
Quelle: Bieber et al. (2001)
Seite: 38, Zeilen: 12–13

Der Gedanke eines Zusammenschlusses der europäischen Völker bildet einen festen Bestandteil der europäischen Ideengeschichte. 3

3 Kruse, Judith: Europäische Kulturpolitik am Beispiel des Europarates in: Europa 2000 – Studien zur interdisziplinären Deutschland- und Europaforschung herausgegeben von der Arbeitsstelle für Interdisziplinäre Deutschland- und Europaforschung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster, Münster; Hamburg: LIT Verlag, 1993, S. 11

Der Gedanke eines Zusammenschlusses bildet einen festen Bestandteil der europäischen Ideengeschichte.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle (nächste Seite) angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • In der angegebenen Quelle (Kruse 2000) wird die Idee einer europäischen Einigung erwähnt: „Die Idee der Einigung Europas findet sich erstmals im Mittelalter, als die ersten Pläne hierfür niedergeschrieben wurden. Zu diesem Zeitpunkt war der Europagedanke an sich nicht mehr neu. Seine Spuren lassen sich bis ins Altertum zurückverfolgen.“, die Formulierung stammt aber aus der Quelle Bieber et al. (2001), auf die in einem anderen Zusammenhang auf der nächsten Seite verwiesen wird.

Süllke (2005): Fragment 007–15

Fragment 007–15
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 15–17
Quelle: Jähner 2004
Seite: 25 (Archivversion Genios)

Dazu gehört auch die Frage nach einer gemeinsamen bürgerschaftlichen Öffentlichkeit, einer Identität Europas, in dem Augenblick, in dem Europa von einem Projekt der Regierungen zu einer Angelegenheit der Bürger werden soll. 2

2 Jähner, Harald: Die Konferenz der Animisten: Eine internationale Schar aus Politik und Kultur suchte in Berlin nach der Seele Europas, in: Berliner Zeitung, Nummer 280, 29.11.2004, S. 25

Barroso beklagte das Fehlen einer gemeinsamen bürgerlichen Öffentlichkeit Europas und bezog sich dabei auf den Philosophen Jürgen Habermas, der von der Herausbildung einer räsonnierenden, kommunikativen Sphäre die Bindungskräfte des liberalen Staates.

In dem Augenblick, in dem Europa von einem Projekt der Regierungen zu einer Angelegenheit der Bürger werden soll – nichts anderes bedeuten die anstehenden Abstimmungen über die Verfassung -, stellt die Politik fest […]

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Das Zitat ist sinnentstellend;
  • es wird nicht klar, dass die Originalquelle ein indirektes Zitat aus Barrosos Rede (in indirekter Rede) enthält.

Süllke (2005): Fragment 007–09

Fragment 007–09
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 9–14
Quelle: Europarat (2003a)
Internetquelle

Seine Ziele sind der Schutz der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit, die Förderung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Rechte sowie des Bewusstseins um die gemeinsame kulturelle Identität in ihrer ganzen Vielfalt, die Suche nach Lösungen für die gesellschaftlichen Probleme und die Konsolidierung der demokratischen Stabilität in Europa durch die Förderung politischer, gesetzgeberischer und verfassungsrechtlicher Reformen. 1


1 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat – 800 Millionen Europäer, Straßburg, Juni 2003, S. 7

Seine Ziele sind:

– Schutz der Menschenrechte, der pluralistischen Demokratie und des Rechtsstaats;

Förderung des Bewusstseins um die gemeinsame kulturelle Identität in ihrer ganzen Vielfalt, für deren ständige Weiterentwicklung der Europarat eintritt;

Suche nach Lösungen für die gesellschaftlichen Probleme Europas

(Diskriminierung von Minderheiten, Fremdenhass, Intoleranz, Umweltverschmutzung, Klonen von Menschen, Aids, Drogen, Terrorismus, organisiertes Verbrechen usw.);

Konsolidierung der demokratischen Stabilität in Europa durch die Förderung politischer, gesetzgeberischer und verfassungsrechtlicher Reformen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 088–22

Fragment 088–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite 88:, Zeilen: 22–26
Quelle: Schimmer (2000)
Seite: 75, Zeilen: 19–24

Ein intensiverer Ost-West-Jugendaustausch auf verschiedenen Gebieten (Ausbildung, Beruf, Sozialdienst) ist zu unterstützen, um das Zusammenwachsen Europas zu fördern. Junge Menschen, die auf diese Art und Weise andere Teile ihrer größeren Heimat Europa kennen gelernt haben, werden auch in ihrem späteren Leben Botschafter des Zusammenlebens und der Toleranz sein. 190


190 Schimmer, Walter: Zwölf Sterne für Europa – Warum der Europarat für ein friedliches und demokratisches Europa unersetzlich ist, in: Holtz, Uwe (Hrsg.): 50 Jahre Europarat, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1. Auflage, 2000, in: Kühnhardt, Dr. Ludger (Hrsg.): Schriften des Zentrum für europäische Integrationsforschung – Center for European Integration Studies, Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Band 17, S. 75

Ein intensiver Ost-West-Jugendaustausch in vielen Gebieten (Ausbildung, Beruf, Sozialdienst) soll im Rahmen des Europarates, aber unter seiner Schirmherrschaft auch bilateral von den Mitgliedsstaaten gepflegt werden, um das Zusammenwachsen Europas zu fördern. Junge Menschen, die auf diese Art und Weise andere Teile ihrer größeren Heimat Europa kennengelernt haben, werden auch in ihrem späteren Leben Botschafter des Zusammenlebens und der Toleranz sein.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 087–22

Fragment 087–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 22–29
Quelle: Rat der EU (2004)
Seite: 4, Zeilen: 16–25

Auch die Europäische Union sieht es als einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit an, das Bewusstsein der Bürger Europas für die Bedeutung der europäischen Einigung zu stärken und eine europäische Öffentlichkeit zu schaffen. In der Tagung des Europäischen Rates in Brüssel am 4. und 5. November 2004 wurde erneut darauf hingewiesen, dass Politiker auf nationaler wie auf europäischer Ebene in der Verantwortung stehen, den Bürgerinnen und Bürgern die Bedeutung des europäischen Projekts zu vermitteln und sie durch öffentliche Debatten und aktiven Bürgersinn an den Entscheidungen teilhaben zu lassen. 189


189 Rat der Europäischen Union: Übermittlungsvermerk des Vorsitzes für die Delegationen, Tagung des Europäischen Rates (Brüssel, 4. I 5. November 2004), Schlussfolgerungen des Vorsitzes, 14292/04, DE, Brüssel, 05. November 2004, Kap. III, Nr. 21

Der Europäische Rat weist erneut darauf hin, dass das Bewusstsein der Bürger Europas für die Bedeutung der Arbeit der Union gestärkt werden muss, und begrüßt das Ergebnis der Tagung der für europäische Angelegenheiten zuständigen Minister zu diesem Thema. […] Die Bürger Europas teilen wesentliche gemeinsame Werte, und die Politiker stehen auf nationaler wie auf europäischer Ebene in der Verantwortung, den Bürgern die Bedeutung des europäischen Projekts zu vermitteln und die Europäer

durch öffentliche Debatten und aktiven Bürgersinn an den Entscheidungen teilhaben zu lassen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 082–20

Fragment 082–20
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 20–21
Quelle: Europarat (2000)
Seite 2:, Zeilen: 1–3

Als das Ministerkomitee des Europarates den Europapreis 1955 stiftete, konnte sich niemand vorstellen, welchen Erfolg er haben würde. 164


164 Europarat, Parlamentarische Versammlung des Europarates: Europapreis, Vier europäische Auszeichnungen für Gebietskörperschaften, Informationsbroschüre, Straßburg, 2000, S. 2

Als das Ministerkomitee des Europarates 1955 den Europapreis stiftete, konnte sich niemand vorstellen, welchen Erfolg er haben würde.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.