Süllke (2005): Fragment 007–27

Fragment 007–27
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 27–29, Seite 8, Zeilen 1–3
Quelle: Seibt (2004)
Seite: 43, Zeilen: 4–8

Ein Element der Diskussion um die rechte gesellschaftliche Ordnung in Europa wurde im 18. Jahrhundert die Idee der allgemeinen menschlichen Gleichheit nach natürlichem Recht, die zur treibenden Kraft der Revolutionen gegen die absoluten Monarchien wurde. Das politische Meinungsbild in Europa blieb im 19. Jahrhundert geteilt zwischen monarchischem Gottesgnadentum und populären Forderungen nach geschriebenen Verfassungen und

[allgemeinem Wahlrecht. Das 19. Jahrhundert war aber nicht nur ein Jahrhundert der Revolutionen, sondern auch des Bürgertums, der Industrialisierung, der Bildungsinitiative, der Gründung politischer Parteien und des Beginns der „Moderne". 5]


5 Seibt, Ferdinand: Die Begründung E::uropas – Ein Zwischenbericht über die letzten tausend Jahre, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, Oktober, 2004, S. 43 ff.

[Seite 43, Z. 4–8]

[…] wurde zu einem neuen Element in der in Europa zu allen Zeiten geführten Diskussion über die rechte gesellschaftliche Ordnung. Sie vertraten dabei Ideen der allgemeinen menschlichen Gleichheit aus natürlichem Recht. In den Niederlanden, in England waren sie treibende Kräfte für die Revolution der Stände gegen die absolute Monarchie.

[Seite 43, Z. 33–36]

Insofern blieb das politische Meinungsbild in Europa geteilt zwischen monarchischem Gottesgnadentum und populären Forderungen nach geschriebenen Verfassungen und allgemeinem Wahlrecht.

[Seite 44, Z. 33–34]

Das
„lange 19. Jahrhundertwar nicht nur ein Jahrhundert der Revolutionen”. Es war auch ein Jahrhundert des Bürgertums.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.