Süllke (2005): Fragment 018–16

Fragment 018–16
Typus: Verschleierung und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite 18:, Zeilen: 13–16
Quelle: Mickel 1998
Seite 150:, Zeilen: 47–57 (zit n. 1. Aufl. 1994)

Das Ministerkomitee kann Beschlüsse fassen, die die Form von europäischen Konventionen, Abkommen oder Empfehlungen an die Regierungen der Mitgliedstaaten annehmen
können, die jedoch erst rechtswirksam werden, wenn sie gemäß den innerstaatlichen Verfahren ratifiziert worden sind. 27


27 Europarat – Serie der Europäischen Verträge (SEV) Nr. 1: Die Satzung des Europarates, London, 05.05.1949, Artikel 13 – 21

Das Ministerkomitee kann auf dieser Grundlage Beschlüsse fassen, diese können die Form einer Empfehlung an die Regierungen annehmen. Zur Beschlussfassung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich, bei „wichtigen” Fragen sogar Einstimmigkeit. In keinem Fall sind Beschlüsse jedoch für die Mitglieder bindend. Sie werden erst rechtswirksam, wenn sie gemäß den innerstaatlichen Verfahren ratifiziert worden sind.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist im Umfeld des Fragments (+/– 1 Seite) nicht angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die hier genannten Informationen werden nur zum Teil in den angegebenen Artikeln 13–21 der Satzung des Europarates geregelt. Stattdessen stammt die Passage aus Mickel (1998), einem Handbuch, das in anderen Zusammenhängen als Quelle angegeben wird;
  • außerdem werden hier Bruchstücke der Broschüre „Das Europa der 45“ (Europarat 2004c) verwendet, die anderswo als Quelle angegeben wird: „Seine Entscheidungen finden ihren Niederschlag in europäischen Konventionen oder Abkommen sowie in Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten.“

Bearbeitungshinweis: Dieses Fragment ist im Zwischenbericht als „Bauernopfer“ kategorisiert, weil die Quelle an anderen Stellen und in anderen Zusammenhängen angegeben wird. Nach der gängigen Definition, wie sie auch VroniPlag verwendet, muss die Angabe aber auf der betreffenden Seite oder der Seite davor oder danach genannt werden, um ein Fragment als Bauernopfer zu kategorisieren; andernfalls handelt es sich (je nach Art der Übernahme) um ein Komplettplagiat oder eine Verschleierung.