Süllke (2005): Fragment 056–09

Fragment 056–09
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 9–14
Quelle: Berlin.de (2004a)
Internetquelle

Der heutige Bezirk Neukölln trug bis zum Jahr 1912 den Namen Rixdorf. Richardsdorp, das spätere Rixdorf, wurde erstmals 1360 urkundlich erwähnt. 1435 wurde das Dorf von der Doppelstadt Berlin-Cölln erworben. Unter der Gunst von König Friedrich Wilhelm 1. siedelten sich 1737 böhmische Glaubensflüchtlinge an. 1830 war das damalige Rixdorf bereits das größte Dorf bei Berlin mit rund 2.500 "Seelen". Es zählte 1899 schon 80.000 Einwohner und erhielt die Stadtrechte. 1912 wurde es in „Neukölln” umbenannt. 112


112 http://www.berlin-info.de/neukoelln/geschlch.html, 28.12.2004, Geschichte Neuköllns

Der heutige Bezirk Neukölln, der bis zum Jahre 1912 den Namen Rixdorf trug und seit 1920 ein Verwaltungsbezirk der Stadt Berlin ist, entstand in einer wechselvollen Geschichte aus den Dörfern Britz, Buckow, Rudow und Rixdorf. Richardsdorp, das spätere Rixdorf, wurde erstmals im Jahre 1360 urkundlich erwähnt. An der alten Straße von Cölln nach Köpenick gründete der Johanniterorden ein Dorf mit 14 Familien und rund 100 Angehörigen. Im Jahre 1435 wird das Dorf von der Doppelstadt Berlin-Cölln erworben und kommt im Jahre 1543 in den alleinigen Besitz von Cölln. Unter der Gunst von König Friedrich Wilhelm I. siedeln sich hier im Jahre 1737 böhmische Glaubensflüchtlinge an. 1797 wird der Name Rixdorf amtlich eingeführt; 1830 ist es bereits das größte Dorf bei Berlin mit rund 2500 "Seelen" und zählt 1899 schon 80.000 Einwohner. In diesem Jahr erhält Rixdorf auch die Stadtrechte – als zweite Vorortgemeinde nach Schöneberg und scheidet dadurch aus dem Kreis Teltow aus.

Bewertung

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