Süllke (2005): Fragment 067–09

Fragment 067–09
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 9-25
Quelle: randburg.com (2004)
Internetquelle

Klaipeda liegt an der litauischen Küste, wo das Kurische Haff mit der Ostsee verbunden ist. Die Stadt wurde 1252 gegründet, als der deutsche Schwertbrüderorden die Küstengegenden des Baltikums besiedelte und an der Mündung des Flusses Dane eine Holzfestung baute, die er Memelburg nannte. Um die Burg herum wuchs eine Stadt, die bereits 1254 Hanserechte erhielt. Ein Hafen entwickelte sich zusammen mit Schifffahrtswesen und Handel. 1593 begann hier der Handelsschiffbau. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Stadt von den Deutschen beherrscht.
Im 17. Jahrhundert war sie von den Schweden, im 18. Jahrhundert von den Russen besetzt. Das Herz der Altstadt war die auch im 18. Jh. noch bedeutende Festung. Erst als Klaipeda im 18. Jh. den Status als Festungsstadt verlor, intensivierte sich der Fischfang. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Klaipeda mit den umliegenden Territorien vom damaligen ,Deutschen Reich’ abgetrennt und zunächst unter französische Verwaltung gestellt. Im Januar 1923 wurde das Gebiet unter Vortäuschung eines Aufstandes der ansässigen Litauer, mit Zustimmung der deutschen Regierung, von Litauen besetzt und schließlich auch international als litauisches Territorium anerkannt. Von 1939 bis 1945 wurde. das Gebiet durch das faschistische Deutschland erneut okkupiert. Während der Jahre der Sowjetmacht (1945-1990) wurde Klaipeda zur Industriestadt. 139


Klaipeda City Municipality, Economic Development Division: Klaipeda – Sena, bet Moderni / Old but Modern, Klaipeda, 2002, S. 3

Klaipeda liegt an der litauischen Küste, wo das Kurische Haff (Kursiu marios) mit der Ostsee verbunden ist. Die Stadt wurde 1252 gegründet, als der Schwertbrüderorden die Küstengegenden des Baltikums besetzte und an der Mündung des Flusses Dane eine Holzfestung baute, die er Memelburg nannte.

Die Burg wurde mehrfach von den Zemaiciai, Sembai und der litauischen Armee überfallen, einige Male besetzt und bis auf die Grundmauern niedergebrannt; später wurde sie wiederaufgebaut und blieb unter der Herrschaft des Ordens. Um die Burg herum wuchs eine Stadt, und bereits 1254 erhielt sie Hanserechte. Ein Hafen entwickelte sich zusammen mit Schifffahrtswesen und Handel. 1593 begann hier der Handelsschiffbau. 1540, 1678 und 1854 wurde die Stadt durch Feuer verwüstet.

Über Jahrhunderte hinweg wurde die Stadt vom Deutschen Ritterorden, dem Königtum Preußen und dem Deutschen Reich beherrscht.
Von 1629 bis 1635 war sie von den Schweden und von 1757 bis 1762 von den Russen besetzt. Erst 1923 kamen die ethnischen baltischen Länder, d. h. das Gebiet von Klaipeda, zu Litauen. Von 1939 bis 1945 wurde das Gebiet erneut okkupiert, dieses Mal durch das faschistische Deutschland.

Während der Jahre der Sowjetmacht (1945-1990) wurden die Kirchen, sogar diejenigen, die nur gering beschädigt waren, und ebenso viele andere wertvolle Gebäude wiederhergerichtet (nur 2 von 7 Kirchen waren noch vorhanden). Klaipeda wurde zur Industriestadt;sie expandierte weit über ihre ursprünglichen Grenzen hinaus. Die verbliebene und restaurierte Altstadt behielt ihren Geist und Zauber aus alten Zeiten.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle (nächste Seite) angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die markierten Passagen stammen nicht aus der in Fn. 139 angegebenen (englischsprachigen) Quelle, sondern aus der Quelle randburg.com (2004) (wie die in der Arbeit direkt dem hier untersuchten Absatz folgenden Fragmente 067–33 und 068–01, für die sie auch als Quelle angegeben ist.