Schlagwort-Archive: Bauernopfer

Süllke (2005): Fragment 068–10

Fragment 068–10
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite:, Zeilen: 10–13
Quelle: randburg.com (2004)
Internetquelle

Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens von der Sowjetunion im Jahr 1990 durchbrach Klaipeda die Isolation einer ehemals geschlossenen Stadt und baute Beziehungen zu 16 Partnerstädten, meist ebenfalls Hafenstädten, nicht nur im Baltikum, sondern auch in anderen Teilen Europas, in Japan und den USA auf. […] 141


141 Klaipeda City Municipallty, Economic Development Division: Klaipeda – Sena, bet Moderni / Old but Modern, Klaipeda 2002, S. 4

Nach Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens durchbrach Klaipeda die Isolation einer ehemals geschlossenen Stadt und baute Beziehungen zu 14 Partnerstädten auf, nicht nur im Baltikum, sondern auch in anderen Teilen Europas, in den USA und in Japan: […]

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle (vorangehender Abschnitt) angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 008–07

Fragment 008–07
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 7–10
Quelle: Bieber et al. (2001)
Seite: 39, Zeilen 37–41 und 40, Zeilen 1–4

Die Paneuropäische Bewegung der 1920er Jahre mit dem Ziel der nach Verfassungsprinzipen strukturierten „Vereinigten Staaten von Europa" überdauerte den zweiten Weltkrieg und mündete in die europäischen Einigungsbewegungen der Nachkriegszeit für Frieden, wirtschaftliche Stärke und gegenseitige Annäherung.

[…] die von ihm gegründete Paneuropäische Bewegung die Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa” […] nach Verfassungsprinzipien strukturiert sein sollte.

[…]

Die paneuropäische Bewegung überdauerte die durch die Machtergreifung Hitlers und den zweiten Weltkrieg entstandene Zäsur und mündete in die europäischen Einigungsbewegungen der Nachkriegszeit ein.

Bewertung

  • Die Quelle ist am Ende des folgenden Absatzes (Fragment 008–11) angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 018–22

Fragment 018–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 22–32, Seite: 19, Zeilen: 1–2
Quelle: Europarat (2003a)
Internetquelle

Die Abgeordneten arbeiten nicht in nationalen Delegationen zusammen, sondern in Fraktionen. Die Versammlung wählt aus den Reihen ihrer Mitglieder einen Präsidenten, für eine Amtszeit von maximal drei Jahren. Das Präsidium der Versammlung besteht aus dem Präsidenten, 18 Vizepräsidenten und den Fraktionsvorsitzenden.

Die parlamentarische Versammlung tritt vier Mal jährlich zu einer jeweils einwöchigen öffentlichen Sitzungsperiode zusammen. Sie bestimmt ihre eigene Tagesordnung und beschäftigt sich mit aktuellen Themen und potentiell relevanten gesellschaftlichen Problemen sowie Fragen der internationalen Politik. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle der Beachtung der Menschenrechte und der Umsetzung anderer Verpflichtungen der Mitgliedstaaten. Die Versammlung sieht sich selbst als treibende Kraft bei der Ausweitung der europäischen Zusammenarbeit auf alle demokratischen Staaten in Europa.

[Ihre Beratungen sind Richtung weisend für die Arbeit des Ministerkomitees und für die zwischenstaatlichen Arbeitsbereiche des Europarates. 28]


28 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat – 800 Millionen Europäer, Straßburg, Juni 2003, S. 15

Die Versammlung wählt einen Präsidenten aus den Reihen ihrer Mitglieder, traditionsgemäß für eine Amtszeit von maximal drei Jahren. Das Präsidium der Versammlung besteht aus dem Präsidenten, den gegenwärtig 18 Vizepräsidenten und den 5 Fraktionsvorsitzenden.

[…]

Die Parlamentarische Versammlung bestimmt ihre eigene Tagesordnung und beschäftigt sich mit aktuellen Themen und potentiell relevanten gesellschaftlichen Problemen sowie Fragen der internationalen Politik.

[…]

Die Versammlung sieht sich selbst als die treibende Kraft bei der Ausweitung der europäischen Zusammenarbeit auf alle demokratischen Staaten in Europa an.

[…]

Ihre Beratungen sind in bedeutsamer Weise richtungweisend für die Arbeit des Ministerkomitees und für die zwischenstaatlichen Arbeitsbereiche des Europarates.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben; die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 047–12

Fragment 047–12
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 12–15
Quelle: Graz Zweitausenddrei (2003b)
Internetquelle

Graz liegt seit Jahrhunderten am Schnittpunkt der europäischen Kulturen. Hier konnten sich romanische und slawische, auch magyarische und germanisch-alpine Einflüsse zu einem spezifischen Charakter verbinden. 88


88 http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/web/2003/content/
CDE2523E52FE4BC2C1256E350056C215, 15.10.2004, Kulturhauptstadt Europas – die Idee

"Graz", heißt es in der Bewerbung der Stadt um den Titel "Kulturhauptstadt Europas", "liegt seit Jahrhunderten am Schnittpunkt der europäischen Kulturen. Hier konnten sich romanische und slawische, auch magyarische und germanisch-alpine Einflüsse zu einem ganz spezifischen Charakter verbinden."

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Strenggenommen ist die falsche Unterseite der Website angegeben.

Süllke (2005): Fragment 082–04

Fragment 082–04
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 4–9
Quelle: Holtz (2000)
Seite: 11, Zeilen: 3–6, 13–17

Der Europarat hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große, allerdings wenig bekannte Leistung, sowohl für die europäische Einigung, als auch für die Herausbildung einer Werte- und Kulturgemeinschaft und einer auf ihr beruhenden europäischen Identität, erbracht. Was die „Seele” des Europarates ausmacht ist die Wertetrias von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und deren Verbindung mit kultureller Vielfalt und sozialer Gerechtigkeit. 160


160 vgl. auch Punkte 1.1 ., 2.1. und 2.3. der Arbeit, S. 7, 15 und 22

Der Europarat hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große, allerdings oft verkannte Leistung sowohl für die europäische Einigung als auch für die Herausbildung einer Werte- und Kulturgemeinschaft und einer auf ihr beruhenden europäischen Identität erbracht.

[…]

Sowohl bei den Gesamt- als auch den Einzelbilanzen wird deutlich, was die „Seele” – oder „corporate identity“ – des Europarats ausmacht, nämlich die Trias von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaat sowie ihre Verbindung mit sozialer Gerechtigkeit und dem Einsatz für sozialen Zusammenhalt […]

Bewertung

  • Die Quelle ist am Ende des folgenden Absatzes angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • die Fn. 160 suggeriert, hier würden eigene Diskussionen zusammengefasst.

Süllke (2005): Fragment 008–11

Fragment 008–11
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 11–13
Quelle: Bieber et al. (2001)
Seite: 40, Zeilen: 5–8, 14–22

Die infolge der beiden Weltkriege eingetretene politische und wirtschaftliche Schwächung der europäischen Staaten gab der Idee einer politischen Einigung Europas erheblichen Auftrieb. Der Gedanke der „Vereinigten Staaten von Europa" wurde in der Folgezeit von zahlreichen Vereinigungen, die sich 1948 zur Dachorganisation der „Europäischen Bewegung” zusammenschlossen, weiter getragen. Ein im Mai 1948 nach Den Haag einberufener Kongress entwarf in drei Resolutionen die Grundlinien auf politischem, wirtschaftlichem und sozialen Gebiet, welche die Gründung des Europarates 1949 maßgeblich beeinflussten. 7


7 Beutler, Dr. [sic] Sengt; Bieder, Dr. [sic] Roland; Pipkorn, Jörn; Streil, Jochen; Epiney, Astrid; Haag, Marcel: Die Europäische Union, Rechtsordnung und Politik, Nomos–Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 5. Auflage, Baden-Baden, 2001 , S. 38

[Seite 40, Z. 5–8]

Der infolge der beiden Weltkriege und der dazwischen liegenden Ereignisse eingetretene politische und wirtschaftliche Verfall der europäischen Staaten gab der Idee einer politischen Einigung Europas erheblichen Auftrieb.

[Seite 40, Z. 14–22]

Der Gedanke der „Vereinigten Staaten von Europa” wurde in der Folgezeit von zahlreichen Vereinigungen […] weitergetragen. Alle diese Verbände schlossen sich im Oktober 1948 in der Dachorganisation der „Europäischen Bewegung” (Mouvement Européen) zusammen. Der vom vorangehenden Koordinierungskomitee dieser Organisation vom 7.–10. Mai 1948 nach Den Haag einberufene Kongress entwarf in drei Resolutionen die Grundlinien einer europäischen Einigung auf politischem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet, welche die Satzung des 1949 gegründeten Europarats beeinflusst haben.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 019–02

Fragment 019–02
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 2–4
Quelle: Europarat (2004b)
(Internetquelle)

Die Aktivitäten des Europarates gehen in ihrer Mehrzahl zurück auf Initiativen der Parlamentarischen Versammlung, die auch als das „demokratische Gewissen Europas” bezeichnet wird. 29


29 http://www.coe.int/T/D/Com/Europarat_kurz/Broschueren/
CoE_Stbg.asp#TopOfPage, 25.10.2004, Der Europarat in Straßburg

Die Aktivitäten des Europarats gehen in ihrer Mehrzahl auf Initiativen der Parlamentarischen Versammlung zurück.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die Phrase „demokratisches Gewissen Europas“ findet sich in der angegebenen Quelle nicht, sie steht aber in der Quelle Europarat (2003a), aus der die vorangehenden Absätze übernommen sind.

Süllke (2005): Fragment 047–16

Fragment 047–16
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 16–21
Quelle: Graz Zweitausenddrei (2003b)
Internetquelle

Während des "Kalten Krieges" fungierte die westeuropäische Stadt Graz als erster Brückenkopf für Kulturschaffende aus Osteuropa. Hier konnten sich viele über neueste Strömungen der Gegenwartskunst informieren und ihre eigene Arbeit "im Westen" präsentieren. Diese Verbindungen zum Südosten Europas wurden für Graz zu einer tragfähigen Basis für neue Brückenschläge während der großen Veränderungen, die die europäische Gegenwart prägen. 89


89 http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/web/2003/content/
0806BBB5DCF0472EC1256E350056CA64, 12.12.2004, Graz – Die Bewerbung

Während des "Kalten Krieges" war Graz als westeuropäische Stadt in unmittelbarer Nähe des "Eisernen Vorhangs" in keiner günstigen touristischen Position, fungierte aber als erster Brückenkopf für KünstlerInnen und Kulturschaffende aus Osteuropa. Hier konnten sich viele über neueste Strömungen der Gegenwartskunst informieren und ihre eigene Arbeit "im Westen" präsentieren. Diese Verbindungen zum Südosten Europas wurden für Graz zu einer tragfähigen Basis für neue Brückenschläge während der großen Veränderungen, die die europäische Gegenwart prägen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 082–10

Fragment 082–10
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 10–11
Quelle: Holtz (2000)
Seite 10:, Zeilen: 12–13

Er ist eine für die nachwachsende Generation attraktive, aber oft unbekannte Organisation, was vor allem an der stärkeren Präsenz der Europäischen Union in Politik und Medien liegt. […] 161


161 Holtz, Uwe (Hrsg.): 50 Jahre Europarat, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1. Auflage, 2000, in Kühnhardt, Dr. Ludger (Hrsg.): Schriften des Zentrum für europäische Integrationsforschung – Center for European Integration Studies, Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Band 17, S.11 ff.

[…] ist der Europarat eine für die nachwachsenden Generationen attraktive, leider aber oft unbekannte Organisation.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben (allerdings mit der falschen Seitenzahl), die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Süllke (2005): Fragment 010–17

Fragment 010–17
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite:10, Zeilen: 19–20
Quelle: Wikipedia (2005a)
Internetquelle

Eine Hypothese, die sich im Experiment oder an Erfahrungen bewährt hat (verifizierte Hypothese), kann zur Theorie oder zum Bestandteil einer Theorie werden. 11


11 http://de.wikipedia.org/wiki/These, 04.01.2005, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, Hypothese

Eine Hypothese, die sich im Experiment oder an Erfahrungen bewährt hat (verifizierte Hypothese), kann zur Theorie oder zum Bestandteil einer Theorie werden.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Hier ist in der Fußnote fälschlicherweise der Link auf den Artikel „These“ angegeben, dies dürfte aber ein Copy/Paste-Fehler sein, kein Versuch der Verschleierung.