Zwischenbericht

Zwischenbericht zur Untersuchung der Masterarbeit von Franziska Süllke:

Der Europapreis der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Eine vergleichende Betrachtung der Europapreisträgerschaft in drei europäischen Städten im Kontext der Förderung des europäischen Einigungsgedanken

Vorgelegt an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin und an der Technischen Fachhochschule Wildau

Betreuer: Dr. Dr. Markus Vette, Technische Fachhochschule Wildau und Dr. Hans Ullmann, Technische Fachhochschule Wildau

Datum der Abgabe: 18. Januar 2005.

Vorbemerkung

Grundlage der Überprüfung ist das Exemplar der Masterarbeit, das in der Bibliothek der Hochschule für Wirtschaft und Recht einsehbar ist.

In der damals gültigen „Prüfungsordnung für das postgraduale und weiterbildende Fernstudium ‚Europäisches Verwaltungsmanagement‘ (PrüfO/EV)“ (Link) heißt es in § 14, Abs. 5:

Die schriftliche Abschlussarbeit ist in drei Exemplaren beim Prüfungsamt einzureichen; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Bei der Abgabe der Arbeit hat die Kandidatin bzw. der Kandidat schriftlich zu versichern, dass die Arbeit selbständig verfasst wurde und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel und Quellen benutzt sowie Zitate kenntlich gemacht wurden.

Eine entsprechende unterschriebene Erklärung der Kandidatin findet sich am Ende der Arbeit. Es ist also davon auszugehen, dass der Kandidatin bekannt war, dass Zitate als solche kenntlich gemacht werden müssen und eine allgemeine Angabe der Quelle in Form einer Fußnote ohne eine solche Kenntlichmachung nicht ausreicht.

In der Arbeit findet sich auch mindestens eine Stelle, an der diese Vorgabe korrekt umgesetzt ist, indem die betreffende Passage in Anführungszeichen steht:

Fragment 021–02
Typus: Korrektes Zitat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 2–4
Quelle: Europarat (1949)
Seite: 2, Zeilen: 17–17

Nach Artikel 3 der Satzung des Europarates erkennt jedes Mitglied „den Grundsatz vom Vorrange des Rechts und den Grundsatz an, wonach jeder, der seiner Jurisdiktion unterliegt, der Menschenrechte und Grundfreiheiten teilhaftig werden solle”. 40


40 Europarat – Serie der Europäischen Verträge (SEV) Nr. 1: Die Satzung des Europarates, London, 05.05.1949

Jedes Mitglied des Europarats erkennt den Grundsatz vom Vorrange des Rechts und den Grundsatz an, wonach jeder, der seiner Jurisdiktion unterliegt, der Menschenrechte und Grundfreiheiten teilhaftig werden solle. Es verpflichtet sich, aufrichtig und tatkräftig an der Verfolgung des in Kapitel I gekennzeichneten Zieles mitzuarbeiten.

Im folgenden dokumentieren wir den aktuellen Stand unserer Recherche, wobei wir Stellen dann als Plagiat werten, wenn Formulierungen wörtlich übernommen wurden, ohne, dass dies durch Anführungszeichen kenntlich gemacht ist. Wir verwenden dabei drei Kategorien:

  1. Bauernopfer. Die Quelle ist in Form einer Fußnote angegeben, es ist aber nicht kenntlich gemacht, dass es sich um ein wörtliches Zitat handelt. Wir sind dabei großzügig vorgegangen und haben eine Quelle auch dann als angegeben gewertet, wenn sie nicht unmittelbar nach der betreffenden Passage genannt wird, sondern z.B. in einem vorangehenden oder folgenden Absatz.
  2. Bauernopfer und falsche Quellenangabe. Es ist eine Quelle angegeben, die nicht als Zitat kenntlich gemachte Passage stammt aber aus einer anderen, an anderer Stelle angegebenen Quelle. Solche Fundstellen könnten auch als Komplettplagiat bewertet werden, wir haben hier wiederum großzügig bewertet.
  3. Bauernopfer und nicht gekennzeichnete Übernahme von Zitaten. Wie (1), nur, dass es sich bei übernommenen Passage ganz oder in Teilen um Zitate handelt, die im Plagiat nicht mehr als solche gekennzeichnet sind.
  4. Keine Wertung. Stellen, die eindeutig wortwörtlich übernommen aber nicht als Zitat gekennzeichnet sind, die aber zu kurz und inhaltlich zu allgemein sind, um eine Bewertung vorzunehmen.

Nicht dokumentiert sind bislang Stellen, bei denen eine Quellenangabe erfolgt, die scheinbar aus dieser Quelle paraphrasierten Inhalte sich in der Quelle aber nicht finden, wie in folgendem Beispiel:

Fragment 008–19
Typus: Falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 19–22
Quelle: (unbekannt)
Seite: –, Zeilen: –

Der Gedanke der europäischen Einigung und der „Einheit in der Vielfalt” war und ist wesentliches Fundament der Tätigkeit des Europarates. Die Vermittlung eines gemeinsamen europäischen, antitotalitären, solidarischen und pazifistischen Bewusstseins in allen Mitgliedsstaaten ist übergreifendes Ziel seiner
Aktivitäten. 8


8 Kruse, Judith: Europäische Kulturpolitik am Belspiel des Europarates in: Europa 2000 – Studien zur interdisziplinären Deutschland· und Europaforschung herausgegeben von der Arbeitsstelle für Interdisziplinäre Deutschland- und Europaforschung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster, Münster; Hamburg: LIT Verlag, 1993, S. 18

Bewertung

  • An der angegebenen Stelle in der Quelle wird weder der Europarat erwähnt, noch finden sich die anderen hier genannten Informationen.

Ebenfalls nicht dokumentiert sind etwaige Passagen, die aus Werken stammen, die nicht als Quelle angegeben sind. Wir haben bislang nur die angegebenen Quellen zur Überprüfung herangezogen und wissen nicht, ob es solche Stellen gibt.

Die Dokumentation erfolgt im hier bereits illustrierten Format, das sich an der Darstellung von VroniPlag orientiert: Fragmente sind nach der Seitenzahl und der ersten Zeile der betreffenden Passage in der Masterarbeit benannt, die Passage aus der untersuchten Arbeit steht links, die Passage aus der Originalquelle rechts. Übereinstimmende Formulierungen sind farblich markiert. Die Kategorisierung steht über den Passagen, die genauere Bewertung darunter. In einigen Fällen gibt es zusätzlich erklärende Anmerkungen.

Zum jetzigen Zeitpunkt finden sich auf 26 Seiten insgesamt 62 Plagiatsstellen, davon 43 einfache Bauernopfer, 15 Bauernopfer mit falscher Quellenangabe und vier Bauernopfer, in denen nicht kenntlich gemacht ist, dass der übernommene Text seinerseits Zitate enthält. Dazu kommen derzeit 13 Stellen, die wir eben mit „Keine Wertung“ kategorisiert haben.

Berlin, den 20.8.2021,
Anatol Stefanowitsch und Ali Arbia

Übersicht der Fragmente mit Bewertung

Fragmente

Fragment 007–08
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 8-9
Quelle: Europarat (2004a)
(Internetquelle)

Der 1949 lange vor der Europäischen Union gegründete Europarat ist die älteste zwischenstaatliche Organisation des europäischen Kontinents. […] 1


1 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat – 800 Millionen Europäer, Straßburg, Juni 2003, S. 7

Der Europarat ist die älteste (1949) zwischenstaatliche politische Organisation des Kontinents.

Bewertung

  • Zu kurz für eine Wertung
Anmerkungen

  • In der angegebenen Quelle steht nur „Der Europarat ist eine zwischenstaatliche Organisation“; die Formulierung dürfte aus der Quelle Europarat (2004a) stammen, die an anderer Stelle verwendet wird.
Fragment 007–09
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 9–14
Quelle: Europarat (2003a)
Internetquelle

Seine Ziele sind der Schutz der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit, die Förderung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Rechte sowie des Bewusstseins um die gemeinsame kulturelle Identität in ihrer ganzen Vielfalt, die Suche nach Lösungen für die gesellschaftlichen Probleme und die Konsolidierung der demokratischen Stabilität in Europa durch die Förderung politischer, gesetzgeberischer und verfassungsrechtlicher Reformen. 1


1 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat – 800 Millionen Europäer, Straßburg, Juni 2003, S. 7

Seine Ziele sind:

– Schutz der Menschenrechte, der pluralistischen Demokratie und des Rechtsstaats;

Förderung des Bewusstseins um die gemeinsame kulturelle Identität in ihrer ganzen Vielfalt, für deren ständige Weiterentwicklung der Europarat eintritt;

Suche nach Lösungen für die gesellschaftlichen Probleme Europas

(Diskriminierung von Minderheiten, Fremdenhass, Intoleranz, Umweltverschmutzung, Klonen von Menschen, Aids, Drogen, Terrorismus, organisiertes Verbrechen usw.);

Konsolidierung der demokratischen Stabilität in Europa durch die Förderung politischer, gesetzgeberischer und verfassungsrechtlicher Reformen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 007–15
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 15–17
Quelle: Jähner 2004
Seite: 25 (Archivversion Genios)

Dazu gehört auch die Frage nach einer gemeinsamen bürgerschaftlichen Öffentlichkeit, einer Identität Europas, in dem Augenblick, in dem Europa von einem Projekt der Regierungen zu einer Angelegenheit der Bürger werden soll. 2

2 Jähner, Harald: Die Konferenz der Animisten: Eine internationale Schar aus Politik und Kultur suchte in Berlin nach der Seele Europas, in: Berliner Zeitung, Nummer 280, 29.11.2004, S. 25

Barroso beklagte das Fehlen einer gemeinsamen bürgerlichen Öffentlichkeit Europas und bezog sich dabei auf den Philosophen Jürgen Habermas, der von der Herausbildung einer räsonnierenden, kommunikativen Sphäre die Bindungskräfte des liberalen Staates.

In dem Augenblick, in dem Europa von einem Projekt der Regierungen zu einer Angelegenheit der Bürger werden soll – nichts anderes bedeuten die anstehenden Abstimmungen über die Verfassung -, stellt die Politik fest […]

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Das Zitat ist sinnentstellend;
  • es wird nicht klar, dass die Originalquelle ein indirektes Zitat aus Barrosos Rede (in indirekter Rede) enthält.
Fragment 007–18
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 18–20
Quelle: Bieber et al. (2001)
Seite: 38, Zeilen: 12–13

Der Gedanke eines Zusammenschlusses der europäischen Völker bildet einen festen Bestandteil der europäischen Ideengeschichte. 3

3 Kruse, Judith: Europäische Kulturpolitik am Beispiel des Europarates in: Europa 2000 – Studien zur interdisziplinären Deutschland- und Europaforschung herausgegeben von der Arbeitsstelle für Interdisziplinäre Deutschland- und Europaforschung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster, Münster; Hamburg: LIT Verlag, 1993, S. 11

Der Gedanke eines Zusammenschlusses bildet einen festen Bestandteil der europäischen Ideengeschichte.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • In der angegebenen Quelle (Kruse 2000) wird die Idee einer europäischen Einigung erwähnt: „Die Idee der Einigung Europas findet sich erstmals im Mittelalter, als die ersten Pläne hierfür niedergeschrieben wurden. Zu diesem Zeitpunkt war der Europagedanke an sich nicht mehr neu. Seine Spuren lassen sich bis ins Altertum zurückverfolgen.“, die Formulierung stammt aber aus der Quelle Bieber et al. (2001), auf die in einem anderen Zusammenhang auf der nächsten Seite verwiesen wird.
Fragment 007–20
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 20–23
Quelle: Seibt (2004)
Seite 17:, Zeilen: 6–10

Europa ist eine historische Einheit. Es besteht als politische Größe seit mehr als tausend Jahren. Das ,neuere Europa’ unterscheidet sich allerdings von dem klassischen Europa der antiken Welt vor über zweitausend Jahren, das oft als Grundlage bezeichnet wird. […]. 4


Seibt, Ferdinand: Die Begründung Europas – Ein Zwischenbericht über die letzten tausend Jahre, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, Oktober, 2004, S. 17 ff.

Europa besteht als politische Größe seit mehr als tausend Jahren. Es unterscheidet sich allerdings von jenem alten, vom klassischen Europa in der antiken Welt vor zwei-, vor dreitausend Jahren, das man gern als seine Grundlage bezeichnet.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die Quelle ist am Ende des auf dieses Fragment folgende Fragment 007–23 angegeben, aber nur das hier dargestellte Fragment 007–20 ist aus dieser Quelle übernommen, und zwar von S. 17, nicht von S. 17ff.
Fragment 007–23
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 23–26
Quelle: Huber 2001
Internetquelle

Die Identität des europäischen Kontinents wurde durch die verschiedensten Entwicklungen geprägt, darunter römisch-katholische, griechisch-orthodoxe, jüdisch-christliche; germanische, osmanische, slawische und nordische Einflüsse, die Gedanken der Aufklärung und der Französischen Revolution. 4


Seibt, Ferdinand: Die Begründung Europas – Ein Zwischenbericht über die letzten tausend Jahre, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, Oktober, 2004, S. 17 ff.

Auch die Identität des europäischen Kontinents weist viele Facetten auf und wurde durch die verschiedensten Faktoren unterschiedlich geformt – durch die griechischrömische Zivilisation, jüdisch-christliche, germanische, osmanische, slawische und nordische Einflüsse, die Gedanken der Aufklärung und der Französischen Revolution, und durch die Spuren all jener, die im Laufe der Jahrhunderte Europas Wege kreuzten.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Das Fragment schließt unmittelbar an das Fragment 007-20 an. Die hier angegebene Quelle bezieht sich aber nur auf Fragment 007-20; die tatsächliche Quelle für Fragment 007–23 (Huber 2001) ist an dieser Stelle nicht angegeben.
  • Durch die Seitenangabe „S. 17ff“ wird der Eindruck vermittelt, hier seien mehrere Seiten zusammengefasst worden, dies ist nicht der Fall.)
Fragment 007–27
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 27–29, Seite 8, Zeilen 1–3
Quelle: Seibt (2004)
Seite: 43, Zeilen: 4–8

Ein Element der Diskussion um die rechte gesellschaftliche Ordnung in Europa wurde im 18. Jahrhundert die Idee der allgemeinen menschlichen Gleichheit nach natürlichem Recht, die zur treibenden Kraft der Revolutionen gegen die absoluten Monarchien wurde. Das politische Meinungsbild in Europa blieb im 19. Jahrhundert geteilt zwischen monarchischem Gottesgnadentum und populären Forderungen nach geschriebenen Verfassungen und

[allgemeinem Wahlrecht. Das 19. Jahrhundert war aber nicht nur ein Jahrhundert der Revolutionen, sondern auch des Bürgertums, der Industrialisierung, der Bildungsinitiative, der Gründung politischer Parteien und des Beginns der „Moderne”. 5]


5 Seibt, Ferdinand: Die Begründung E::uropas – Ein Zwischenbericht über die letzten tausend Jahre, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, Oktober, 2004, S. 43 ff.

[Seite 43, Z. 4–8]

[…] wurde zu einem neuen Element in der in Europa zu allen Zeiten geführten Diskussion über die rechte gesellschaftliche Ordnung. Sie vertraten dabei Ideen der allgemeinen menschlichen Gleichheit aus natürlichem Recht. In den Niederlanden, in England waren sie treibende Kräfte für die Revolution der Stände gegen die absolute Monarchie.

[Seite 43, Z. 33–36]

Insofern blieb das politische Meinungsbild in Europa geteilt zwischen monarchischem Gottesgnadentum und populären Forderungen nach geschriebenen Verfassungen und allgemeinem Wahlrecht.

[Seite 44, Z. 33–34]

Das
„lange 19. Jahrhundertwar nicht nur ein Jahrhundert der Revolutionen”. Es war auch ein Jahrhundert des Bürgertums.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 008–04
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 4–6
Quelle: Bieber et al. (2001)
Seite: 39, Zeilen: 27–31

Nach der Katastrophe des ersten Weltkrieges wurde die Idee einer politischen Einigung Europas wieder aufgenommen. Zunächst wurde eine engere Zusammenarbeit im Rahmen der weltweiten Organisation des Völkerbundes angestrebt. 6


6 Huber, Denis: Ein historisches Jahrzehnt – Der Europarat 1989 – 1999, SLAVICA – Verlag, München, 2001, Übersetzung von „A decade which made history – The Council of Europe 1989 – 1999″, S. 11

Nach dem ersten Weltktrieg und der mit ihm einhergehenden Erschütterung der europäischen Staatenwelt gewann die Idee einer politischen Einigung Europas erneut an Boden. Erstrebt wurde zunächst vor allem eine engere Zusammenarbeit der europäischen Staaten im Rahmen der weltweiten Organisation des Völkerbundes.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Diese oder ähnliche Aussagen finden sich in der angegebenen Quelle nicht;
  • die Passage stammt vermutlich aus der Quelle Bieber et al. (2001), die an anderer Stelle verwendet wird;
  • die Phrase „Katastrophe des ersten Weltkrieges“ ist aus Seibt (2004, S. 46) übernommen („Katastrophe eines so genannten ersten Weltkrieges“.)
Fragment 008–07
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 7–10
Quelle: Bieber et al. (2001)
Seite: 39, Zeilen 37–41 und 40, Zeilen 1–4

Die Paneuropäische Bewegung der 1920er Jahre mit dem Ziel der nach Verfassungsprinzipen strukturierten „Vereinigten Staaten von Europa” überdauerte den zweiten Weltkrieg und mündete in die europäischen Einigungsbewegungen der Nachkriegszeit für Frieden, wirtschaftliche Stärke und gegenseitige Annäherung.

[…] die von ihm gegründete Paneuropäische Bewegung die Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa” […] nach Verfassungsprinzipien strukturiert sein sollte.

[…]

Die paneuropäische Bewegung überdauerte die durch die Machtergreifung Hitlers und den zweiten Weltkrieg entstandene Zäsur und mündete in die europäischen Einigungsbewegungen der Nachkriegszeit ein.

Bewertung

  • Die Quelle ist am Ende des folgenden Absatzes (Fragment 008–11) angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 008–11
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 11–13
Quelle: Bieber et al. (2001)
Seite: 40, Zeilen: 5–8, 14–22

Die infolge der beiden Weltkriege eingetretene politische und wirtschaftliche Schwächung der europäischen Staaten gab der Idee einer politischen Einigung Europas erheblichen Auftrieb. Der Gedanke der „Vereinigten Staaten von Europa” wurde in der Folgezeit von zahlreichen Vereinigungen, die sich 1948 zur Dachorganisation der „Europäischen Bewegung” zusammenschlossen, weiter getragen. Ein im Mai 1948 nach Den Haag einberufener Kongress entwarf in drei Resolutionen die Grundlinien auf politischem, wirtschaftlichem und sozialen Gebiet, welche die Gründung des Europarates 1949 maßgeblich beeinflussten. 7


7 Beutler, Dr. [sic] Sengt; Bieder, Dr. [sic] Roland; Pipkorn, Jörn; Streil, Jochen; Epiney, Astrid; Haag, Marcel: Die Europäische Union, Rechtsordnung und Politik, Nomos–Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 5. Auflage, Baden-Baden, 2001 , S. 38

[Seite 40, Z. 5–8]

Der infolge der beiden Weltkriege und der dazwischen liegenden Ereignisse eingetretene politische und wirtschaftliche Verfall der europäischen Staaten gab der Idee einer politischen Einigung Europas erheblichen Auftrieb.

[Seite 40, Z. 14–22]

Der Gedanke der „Vereinigten Staaten von Europa” wurde in der Folgezeit von zahlreichen Vereinigungen […] weitergetragen. Alle diese Verbände schlossen sich im Oktober 1948 in der Dachorganisation der „Europäischen Bewegung” (Mouvement Européen) zusammen. Der vom vorangehenden Koordinierungskomitee dieser Organisation vom 7.–10. Mai 1948 nach Den Haag einberufene Kongress entwarf in drei Resolutionen die Grundlinien einer europäischen Einigung auf politischem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet, welche die Satzung des 1949 gegründeten Europarats beeinflusst haben.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 008–24
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 24–29
Quelle: Europarat (2000)
Seite: 4, Zeilen: 30–31, Seite 5, Zeile 1

Vor diesem Hintergrund hat der Europarat 1955 den Europapreis ins Leben gerufen. Der Europapreis ist die höchste Auszeichnung, die der Europarat an eine europäische Gemeinde, Stadt oder Region für ihr Engagement um die europäische Integration und die Förderung des europäischen Einigungsgedankens vergeben kann. Daneben verleiht der Europarat auch den Museumspreis, den Preis „Junge aktive Bürger”, den Landschaftspreis, den Nord-Süd-Preis und das Europäische Diplom für geschützte Gebiete. 9


http://www.coe.int/DefaultDE.asp, 29.12.2004, Europarat · Preise und Wettbewerbe

Der eigentliche Europapreis

1955 ins Leben gerufen, wird die höchste Stufe der vier Auszeichnungen einer Gemeinde für außergewöhnliche Leistungen zur Förderung des europäischen Einigungsgedankens zuerkannt.

Bewertung

  • Zu kurz für eine Wertung
Fragment 010–17
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite:10, Zeilen: 19–20
Quelle: Wikipedia (2005a)
Internetquelle

Eine Hypothese, die sich im Experiment oder an Erfahrungen bewährt hat (verifizierte Hypothese), kann zur Theorie oder zum Bestandteil einer Theorie werden. 11


11 http://de.wikipedia.org/wiki/These, 04.01.2005, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, Hypothese

Eine Hypothese, die sich im Experiment oder an Erfahrungen bewährt hat (verifizierte Hypothese), kann zur Theorie oder zum Bestandteil einer Theorie werden.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Hier ist in der Fußnote fälschlicherweise der Link auf den Artikel „These“ angegeben, dies dürfte aber ein Copy/Paste-Fehler sein, kein Versuch der Verschleierung.
Fragment 010–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 22–24
Quelle: Wikipedia (2005b)
Internetquelle

Eine These ist eine Aussage, deren Aufgabe darin besteht, das Wesentliche aus dem Komplex von Aussagen in pragmatisch wirksamer Weise zur Geltung zu bringen. […]. 12


12 http://de.wikipedia.org/wiki/These, 04.01.2005, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, These

Eine These ist allgemein aufgefaßt eine Aussage, deren Aufgabe darin besteht, das Wesentliche aus dem Komplex von Aussagen in pragmatisch wirksamer Weise zur Geltung zu bringen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 014–14.1
Typus: Bauernopfer und nicht gekennzeichnete Übernahme von Zitaten
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 14–18
Quelle: Holtz 2000
Seite: 15, Zeilen: 28–31

Seit November 1990 sind 21 Länder Mittel- und Osteuropas dem Europarat beigetreten.

Geleitet von der Überzeugung, dass es besser sei, die Länder in den Europarat aufzunehmen und auf sie einzuwirken, statt sie ausgrenzen; hat der Europarat eine paneuropäische Dimension erreicht und ist mit dem Leitbild „Werte statt Grenzen” zur Organisation des „Größeren Europas” geworden. 21


21 Holtz, Uwe (Hrsg.): 50 Jahre Europarat, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1. Auflage, 2000, in Kühnhardt, Dr. Ludger (Hrsg.): Schriften des Zentrum für europälsche Integrationsforschung – Center for European Integration Studies, Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Band 17, S. 15

Letztlich entschieden sich die Abgeordneten jedoch für ein „größeres Europa ohne Trennlinien.19 Sie ließen sich von der Überzeugung leiten, daß es besser sei, die Länder in den Europarat aufzunehmen und auf sie einzuwirken, statt sie auszugrenzen („Werte statt Grenzen” 20).


19 Vgl. Council of Europe, Building Greater Europe without dividing lines – Report of the Committeeof Wise Persons to the Committee of Ministers, Straßburg, November 1998, S. 13: „The standard-setting function of the Council of Europe must be re-affirmed.”.

20 Vgl. Keller, Horst, Werte statt Grenzen. Der Europarat – Wegbereiter und Vordenker, Rheinbreitbach 1999.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • als wörtliche Übernahme sind lediglich zwei Stellen gekennzeichnet, die auch im Original als solche gekennzeichnet sind, die im Original vorhandenen Quellenangaben sind allerdings weggelassen worden.
  • Die nicht aus der hier angegebenen Quelle übernommenen Teile sind aus Europarat (2004a) übernommen (siehe Fragment 014-14.2)
Fragment 014–14.2
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 14–18
Quelle: Europarat (2004a)
Internetquelle

Seit November 1990 sind 21 Länder Mittel- und Osteuropas dem Europarat beigetreten.

Geleitet von der Überzeugung, dass es besser sei, die Länder in den Europarat aufzunehmen und auf sie einzuwirken, statt sie ausgrenzen; hat der Europarat eine paneuropäische Dimension erreicht und ist mit dem Leitbild „Werte statt Grenzen” zur Organisation des „Größeren Europas” geworden. 21


21 Holtz, Uwe (Hrsg.): 50 Jahre Europarat, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1. Auflage, 2000, in Kühnhardt, Dr. Ludger (Hrsg.): Schriften des Zentrum für europälsche Integrationsforschung – Center for European Integration Studies, Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Band 17, S. 15

Seit November 1990 sind 21 Länder Mittel- und Osteuropas dem Europarat beigetreten. Dadurch hat der Europarat eine paneuropäische Dimension erreicht und ist zu der Organisation des größeren Europas geworden.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Nur die hier nicht markierten Teile sind aus der angegebenen Quelle Holtz (2000) übernommen (siehe Fragment 014-14.1)
Fragment 015–08
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 8–11
Quelle: Mickel (1998)
Seite: 151, Zeilen: 19–26 (1. Aufl. 1994)

Der Europarat war nach dem zweiten Weltkrieg die erste politische Organisation im demokratischen Teil Europas, in der die Mitgliedstaaten auf der Grundlage von Rechtsstaatlichkeit und der Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten ihre Zusammenarbeit vertiefen wollten. 15


15 Ostarek, Martina; Schumann-Hitzler, Dr. Gerhard; Steinhäuser, Dr. Karl-Ludwig (Redaktion): Europa – Handbuch 2002 / 2003, Carl Heymanns Verlag, München, 2002, S. 313

Der Europarat war nach dem Zweiten Weltkrieg die erste politische Organisation im demokratischen Teil Europas, in dem die Mitgliedstaaten auf der Grundlage von Rechtsstaatlichkeit und der Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten ihre Zusammenarbeit vertiefen wollten.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 015–12
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 12–18
Quelle: Mickel (1998)
Seite: 149, Zeilen: 67–76 (1. Aufl. 1994)

Er wurde am 5. Mai 1949 von zehn Ländern (Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Norwegen, Luxemburg, Niederlande, Schweden und Großbritannien) mit dem Londoner Vertrag gegründet. Der Vertrag wurde später das Dokument Nummer 1 der ,European Treaty Series’ (ETS 001). Er ist als Satzung die Rechtsgrundlage des Europarates (The Statute of the Council of Europe) mit dem Ziel einer dauerhaften politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit der Mitglieder zum Schutz und zur Förderung der Ideale und Grundsätze, die ihr gemeinsames Erbe bilden. 16


16 Europarat – Serie der Europäischen Verträge (SEV) Nr. 1: Die Satzung des Europarates, London, 05.05.1949,

Artikel 1

Er verfolgt das Ziel einer dauerhaften politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit seiner Mitglieder. In seiner Satzung setzt er sich zur Aufgabe, „eine engere Verbindung zwischen seinen Mitgliedern zum Schutze und zur Förderung der Ideale und Grundsätze, die ihr gemeinsames Erbe bilden, herzustellen und ihren wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern”

Bewertung

  • Die Informationen stammen nur z.T. aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Hier wurde wohl indirekt zitiert: Artikel 1a der Satzung des Europarates laute in der offiziellen Übersetzungt: „Artikel 1 // a Der Europarat hat die Aufgabe, einen engeren Zusammenschluß unter seinen Mitgliedern zu verwirklichen, um die Ideale und Grundsätze, die ihr gemeinsames Erbe sind, zu schützen und zu fördern und um ihren wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu begünstigen.”
    https://rm.coe.int/1680306051
Fragment 015–23
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 23–28
Quelle: Mickel (1998)
Seite: 151, Zeilen: 26–62 (1. Aufl. 1994)

Der ursprünglich vorgesehenen Rolle des Europarates als „Motor der europäischen Einigung” konnte dieser in der Praxis aufgrund mangelnder Entscheidungs- und Umsetzungskompetenzen nicht gerecht werden, da seine Empfehlungen keine rechtliche Bindungswirkung entfalten. Die Europäischen Gemeinschaften (EGKS, EWG und EURATOM) und die Europäische Union wurden schließlich zum tatsächlichen Motor des europäischen Integrationsprozesses und drängten den Europarat in den Hintergrund.

Die Rolle als „Motor der europäischen Einigung”, die dem Europarat ursprünglich insbesondere von der Europäischen Bewegung zugedacht war, konnte dieser in der Praxis nicht gerecht werden. Mangels Entscheidungs- und Umsetzungskompetenzen blieb die Wirkung der Europaratsbeschlüsse gering. […]

Aus diesem Grund ist der Europarat eine „klassische” internationale Organisation geblieben, in der die Mitgliedsregierungen einvernehmlich Empfehlungen abgeben können, die jedoch keine rechtliche Bindungswirkung entfalten. […]

Die EWG wurde zum tatsächlichen Motor des europäischen Integrationsprozesses und drängte den Europarat mehr und mehr in den Hintergrund.

Bewertung

  • Die Quelle ist am Ende des nächsten Absatzes angegeben. Das Maß und die Wörtlichkeit der Übernahme ist bis auf die Phrase „Motor der europäischen Einigung“ nicht gekennzeichnet.
Fragment 016–07
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 7–11
Quelle: Weidenfeld/Wessels (2002)
Seite: 204, Zeilen: 23–33

Der Wunsch, allen Reformstaaten eine wirkungsvolle umfassende Unterstützung zu bieten, führte unter Aufweichung der bisherigen strikten Beitrittskriterien zur Aufnahme einer großen Zahl mittel- und osteuropäischer Staaten, die nicht alle in der Satzung des Europarates beschriebenen Aufnahmekriterien erfüllten. Die Staaten verpflichteten sich aber, nach dem Beitritt an der Verwirklichung der Regeln der Organisation zu arbeiten. 19


19 Weidenfeld, Werner; Wessels, Wolfgang (Hrsg.): Europa von A bis Z, Taschenbuch der europäischen Integration, Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe, Band 393, Bonn, 2002, S. 204.

Der Wunsch, allen Reformstaaten eine wirkungsvolle umfassende Unterstützung zu bieten, führte unter Aufweichung der bisherigen strikten Beitrittskriterien zur Aufnahme einer großen Anzahl von mittel- und osteuropäischen Staaten […]

Diese erfüllten zu einem großen Teil zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht […] die in der Satzung des Europarates vorgeschriebenen Aufnahmekriterien. Die Staaten verpflichteten sich zwar ausnahmslos, nach dem Beitritt angestrengt an der Verwirklichung der Regeln der Organisation zu arbeiten.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 016–12
Typus: Bauernopfer und nicht gekennzeichnete Übernahme von Zitaten
Untersuchte Arbeit
Seite: 16, Zeilen: 12–13
Quelle: Huber (2001)
Internetquelle

Der Vereinigungsprozess, der 40 Jahre auf Westeuropa beschränkt blieb, breitete sich im Jahr 1989 auf den gesamten Kontinent aus. 20


20 Huber, Denis: Ein historisches Jahrzehnt – Der Europarat 1989 – 1999, SLAVlCA – Verlag München, 2001, Übersetzung von „A decade which made history – The Council of Europe 1900 – 1999″, S. 236

Der Vereinigungsprozeß, der vierzig Jahre beschränkt blieb auf Westeuropa, hat sich seit dem Jahr 1989 auf den gesamten Kontinent ausgebreitet, und an ihm nehmen nun 41 Staaten und an die 800 Millionen Individuen teil.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet;
  • ebenfalls nicht gekennzeichnet ist die Tatsache, dass es sich hier um einen Satz aus einer Grußbotschaft des Europarates handelt, der in Huber (2001) nur zitiert wird.
Fragment 016–25
Typus: Bauernopfer

Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 25–27

Quelle: Mickel (1998)
Seite: 151, Zeilen: 16–21 (1. Aufl. 1994)

Mit den Reformentwicklungen in Mittel- und Osteuropa hat der Europarat einen Bedeutungszuwachs und eine neue gesamteuropäische Brückenfunktion erfahren,
die eine Arbeitsteilung zwischen den Europarat und der Europäischen Union erkennen lässt. 23


23 Mickel, Wolfgang W. (Hrsg.): Handlexikon der Europäischen Union, OMNIA – Verlag, Köln, 2. Auflage, 1998, S.228.

Durch die Reformentwicklungen in Mittel- und Osteuropa hat der Europarat einen Bedeutungszuwachs erfahren, der auch eine neue Form der Arbeitsteilung zwischen Europarat und EU erkennen lässt.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 017–02
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 2–8
Quelle: Europarat (2004a)
Internetquelle

Seit dem Jahr 2004 umfasst der Staatenbund ,Europarat’ 46 Länder, davon 21 mittel- und osteuropäische Staaten, mit einer Bevölkerung von über 800 Millionen Menschen. Die jüngste Erweiterung des Europarates fand am 5. Oktober 2004 mit dem Beitritt Monacos statt. Fünf Staaten, die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Japan, Mexiko und der Heilige Stuhl, haben einen Beobachterstatus.

Kein Land ist bisher der Europäischen Union beigetreten, ohne zuvor Mitglied des Europarates gewesen zu sein. 25


http://www.coe.int/T/D/Com/Europarat_kurz/dates.asp, 25.10.2004, Eckdaten

Der Staatenbund umfasst 46 Länder, davon 21 mittel- und osteuropäische

Staaten. Fünf Staaten haben den Beobachterstatus erhalten (Heiliger Stuhl, Vereinigte Staaten, Kanada, Japan und Mexiko).

– Er unterscheidet sich von der Europäischen Union der „25”; kein Land ist bisher der Union beigetreten, ohne zuvor Mitglied des Europarates zu sein.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 017–09
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 9–14
Quelle: Europarat (2004a)
Internetquelle

Der Europarat umfasst fünf Organe, die im Folgenden dargestellt werden:

das Ministerkomitee,

die Parlamentarische Versammlung,

den Kongress der Gemeinden und Regionen Europas,

– den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und

– das Generalsekretariat.

Der Europarat umfasst folgende wichtige Organe:

das Ministerkomitee, […]

die Parlamentarische Versammlung […].

der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates, […].

– An der Spitze des Generalsekretariat […]

Bewertung

  • Zu kurz und generisch für eine Wertung
Fragment 018–02
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 2–4
Quelle: Europarat (2004a)
Internetquelle

Das Ministerkomitee, das sich aus den Außenministern der 46 Mitgliedsstaaten bzw. ihren Stellvertretern, den Ständigen Vertretern oder Botschaftern in Straßburg zusammensetzt, ist das Entscheidungsgremium des Europarates.[…] 26


26 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit:: Das Europa der 45 und der Europarat, Straßburg, Juni 2003, S. 3

Der Europarat umfasst folgende wichtige Organe:

das Ministerkomitee, das sich aus den Außenministern der 46 Mitgliedsstaaten bzw. ihren Stellvertretern, den Ständigen Vertretern/Botschaftern in Straßburg zusammensetzt. Es ist das Entscheidungsgremium der Organisation.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 018–04
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 4–8
Quelle: Europarat (2004c)
(Internetquelle)

Es tritt mindestens zwei Mal jährlich in nichtöffentlicher Sitzung zusammen. Das Ministerkomitee beschließt die Politik der Organisation, bereitet ihr Arbeitsprogramm vor und verabschiedet das Budget. Es diskutiert die Vorschläge der Parlamentarischen Versammlung und des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas und hat das Beschlussrecht über die Aufnahme neuer Mitglieder. […] 26


26 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit:: Das Europa der 45 und der Europarat, Straßburg, Juni 2003, S. 3

In seinem Rahmen kommen die Außenminister der Mitgliedstaaten zweimal im Jahr zusammen und deren Ständige Vertreter mindestens einmal im Monat. Das Ministerkomitee beschließt die Politik der Organisation, bereitet ihr Arbeitsprogramm vor und verabschiedet das Budget. Es diskutiert über die Vorschläge der Parlamentarischen Versammlung und des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas. Es hat auch das letzte Wort bei der Aufnahme neuer Mitglieder.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 018–16
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite 18:, Zeilen: 13–16
Quelle: Mickel 1998
Seite 150:, Zeilen: 47–57 (zit n. 1. Aufl. 1994)

Das Ministerkomitee kann Beschlüsse fassen, die die Form von europäischen Konventionen, Abkommen oder Empfehlungen an die Regierungen der Mitgliedstaaten annehmen
können, die jedoch erst rechtswirksam werden, wenn sie gemäß den innerstaatlichen Verfahren ratifiziert worden sind. 27


27 Europarat – Serie der Europäischen Verträge (SEV) Nr. 1: Die Satzung des Europarates, London, 05.05.1949, Artikel 13 – 21

Das Ministerkomitee kann auf dieser Grundlage Beschlüsse fassen, diese können die Form einer Empfehlung an die Regierungen annehmen. Zur Beschlussfassung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich, bei „wichtigen” Fragen sogar Einstimmigkeit. In keinem Fall sind Beschlüsse jedoch für die Mitglieder bindend. Sie werden erst rechtswirksam, wenn sie gemäß den innerstaatlichen Verfahren ratifiziert worden sind.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die hier genannten Informationen werden nur zum Teil in den angegebenen Artikeln 13–21 der Satzung des Europarates geregelt. Stattdessen stammt die Passage aus Mickel (1998), einem Handbuch, das in anderen Zusammenhängen als Quelle angegeben wird;
  • außerdem werden hier Bruchstücke der Broschüre „Das Europa der 45“ (Europarat 2004c) verwendet, die anderswo als Quelle angegeben wird: „Seine Entscheidungen finden ihren Niederschlag in europäischen Konventionen oder Abkommen sowie in Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten.“
Fragment 018–18
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 18–21
Quelle: Europarat (2004d)
(Internetquelle)

Die Parlamentarische Versammlung ist ein beratendes Organ. Sie hat 630 Mitglieder (315 Mitglieder und 315 Stellvertreter), die aus den 46 nationalen Parlamenten entsprechend einem festgelegten Länderschlüssel entsandt werden. Die politische Zusammensetzung der einzelnen Delegationen entspricht der jeweiligen Sitzverteilung in den Heimatparlamenten.

Die Parlamentarische Versammlung ist ein beratendes Organ. Sie berät und diskutiert über viele Fragen und macht dann Vorschläge an das Ministerkomitee. Die Versammlung ist auch der Motor des Europarats. Sie besteht aus 630 Mitgliedern – 315 Delegierten und 315 Stellvertretern – die von den 46 Mitgliedsstaaten und den Gastdelegationen der Nichtmitgliedsstaaten gestellt werden. Die politische Zusammensetzung der einzelnen Delegationen entspricht der jeweiligen Sitzverteilung in den Heimatparlamenten.

Bewertung

  • Die Quelle ist im vorvorigen Absatz angegeben; die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Fragment 018–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 22–32, Seite: 19, Zeilen: 1–2
Quelle: Europarat (2003a)
Internetquelle

Die Abgeordneten arbeiten nicht in nationalen Delegationen zusammen, sondern in Fraktionen. Die Versammlung wählt aus den Reihen ihrer Mitglieder einen Präsidenten, für eine Amtszeit von maximal drei Jahren. Das Präsidium der Versammlung besteht aus dem Präsidenten, 18 Vizepräsidenten und den Fraktionsvorsitzenden.

Die parlamentarische Versammlung tritt vier Mal jährlich zu einer jeweils einwöchigen öffentlichen Sitzungsperiode zusammen. Sie bestimmt ihre eigene Tagesordnung und beschäftigt sich mit aktuellen Themen und potentiell relevanten gesellschaftlichen Problemen sowie Fragen der internationalen Politik. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle der Beachtung der Menschenrechte und der Umsetzung anderer Verpflichtungen der Mitgliedstaaten. Die Versammlung sieht sich selbst als treibende Kraft bei der Ausweitung der europäischen Zusammenarbeit auf alle demokratischen Staaten in Europa.

[Ihre Beratungen sind Richtung weisend für die Arbeit des Ministerkomitees und für die zwischenstaatlichen Arbeitsbereiche des Europarates. 28]


28 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat – 800 Millionen Europäer, Straßburg, Juni 2003, S. 15

Die Versammlung wählt einen Präsidenten aus den Reihen ihrer Mitglieder, traditionsgemäß für eine Amtszeit von maximal drei Jahren. Das Präsidium der Versammlung besteht aus dem Präsidenten, den gegenwärtig 18 Vizepräsidenten und den 5 Fraktionsvorsitzenden.

[…]

Die Parlamentarische Versammlung bestimmt ihre eigene Tagesordnung und beschäftigt sich mit aktuellen Themen und potentiell relevanten gesellschaftlichen Problemen sowie Fragen der internationalen Politik.

[…]

Die Versammlung sieht sich selbst als die treibende Kraft bei der Ausweitung der europäischen Zusammenarbeit auf alle demokratischen Staaten in Europa an.

[…]

Ihre Beratungen sind in bedeutsamer Weise richtungweisend für die Arbeit des Ministerkomitees und für die zwischenstaatlichen Arbeitsbereiche des Europarates.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben; die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 019–02
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 2–4
Quelle: Europarat (2004b)
(Internetquelle)

Die Aktivitäten des Europarates gehen in ihrer Mehrzahl zurück auf Initiativen der Parlamentarischen Versammlung, die auch als das „demokratische Gewissen Europas” bezeichnet wird. 29


29 http://www.coe.int/T/D/Com/Europarat_kurz/Broschueren/
CoE_Stbg.asp#TopOfPage, 25.10.2004, Der Europarat in Straßburg

Die Aktivitäten des Europarats gehen in ihrer Mehrzahl auf Initiativen der Parlamentarischen Versammlung zurück.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die Phrase „demokratisches Gewissen Europas“ findet sich in der angegebenen Quelle nicht, sie steht aber in der Quelle Europarat (2003a), aus der die vorangehenden Absätze übernommen sind.
Fragment 019–05
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite 19:, Zeilen: 5–6
Quelle: Schumann-HitzlerSchumann-Hitzler et al. (2002)
Seite: 217, Zeilen: 25–30

Die Plenartagungen der Parlamentarischen Versammlung werden von zehn Fachausschüssen vorbereitet, die regelmäßig in Straßburg oder Paris tagen. 30


30 Ostarek, Martina; Schumann-Hitzler, Dr. Gerhard; Steinhäuser, Dr. Karl-Ludwig (Redaktion): Europa – Handbuch 2002 / 2003, Carl Heymanns Verlag, München, 2002, S. 313

Die Plenartagungen der Parlamentarischen Versammlung werden vorbereitet von zehn fachlich spezialisierten Ausschüssen, die regelmäßig während des gesamten Jahres in Straßburg oder Paris tagen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 019–20
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 20–30
Quelle: Europarat (2003a)
Internetquelle

Der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE), der aus einer Kammer der Gemeinden und einer Kammer der Regionen besteht, ist ein beratendes Organ, ein Forum für Diskussion und Erfahrungsaustausch. Er wurde 1994 als Nachfolgeeinrichtung der seit 1957 bestehenden
Ständigen Konferenz der Gemeinden und Regionen Europasvom Europarat ins Leben gerufen.

Die Zwei-Kammer-Versammlung setzt sich aus 313 Mitgliedern und 313 Stellvertretern zusammen. Sie sind gewählte Vertreter oder politisch verantwortliche Beamte aus den rund 200.000 kommunalen oder regionalen Gebietskörperschaften der Staaten, die dem Europarat angehören. Der Kongress wählt abwechselnd aus einer der beiden Kammern seinen Präsidenten für die Dauer von zwei ordentlichen Sitzungen. Einmal jährlich tritt der Kongress in Straßburg zusammen. 34


Weidenfeld, Werner; Wessels, Wolfgang (Hrsg.): Europa von A bis Z, Taschenbuch der europäischen Integration, Bundeszentrale für politische Bildung,·schriftenreihe, Band 393, Bonn, 2002, S.203

Der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE), ein beratenden Organ, wurde vom Europarat 1994 als Nachfolgeeinrichtung der Ständigen Konferenz der Gemeinden und Regionen Europas ins Leben gerufen.

[…]

Der Kongress besteht aus der Kammer der Gemeinden und der Kammer der Regionen. Die Zwei-Kammer-Versammlung setzt sich aus 313 Mitgliedern und ebenso vielen Stellvertretern zusammen, die alle gewählte Vertreter aus einer der 200.000 kommunalen oder regionalen Gebietskörperschaften der Europaratsstaaten sind. Der Präsident des Kongresses wird abwechselnd von einer der beiden Kammern für zwei Jahre gewählt.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 020–01
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1–5
Quelle: Europarat (2002b)
Internetquelle

Der Kongress ist die Stimme der Gemeinden und Regionen im Europarat. Die Grundlage seiner Arbeit bildet die Europäische Charta der Kommunalen Selbstverwaltung. Er berät das Ministerkomitee und die Parlamentarische Versammlung in allen Fragen der Gemeinde- und Regionalpolitik und arbeitet eng mit nationalen und internationalen Organisationen zusammen, die Kommunal- und Regionalbehörden vertreten. 35


35 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates, Straßburg, Oktober 2003

Der Kongress ist die Stimme der Regionen und Gemeinden Europas.

Hier finden die Gemeinde- und Landtags- bzw. Kantonspolitiker ein Diskussionsforum, um ihre Erfahrungen auszutauschen; gleichzeitig ist der Kongress ihr Sprachrohr bei den Regierungen.

Der Kongress berät das Ministerkomitee und die Parlamentarische Versammlung des Europarats in allen Fragen der Gemeinde- und Regionalpolitik.

Er arbeitet eng mit nationalen und internationalen Organisationen zusammen, die die Kommunal- und Regionalbehörden vertreten.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 020–18
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 18–19
Quelle: Schumann-Hitzler et. al. (2002)
Seite: 315, Zeilen: 69–71

Die bisher über 3.500 Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte sind unmittelbar für die jeweiligen Staaten bindend. 37


37 Ostarek, Martina; Schumann-Hitzler, Dr. Gerhard; Steinhäuser, Dr. Karl-Ludwig (Redaktion): Europa – Handbuch 2002 / 2003, Carl Heymanns Verlag, München, 2002, S. 315

Die über 3.500 Urteile des Europäschen Gerichtshofs für Menschenrechte sind unmittelbar für die ieweiligen Staaten bindend.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 020–30
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 30–32
Quelle: Europarat (2004a)
Internetquelle

Seit dem 1. September 2004 ist der Brite Terry Davis (SOC, Vereinigtes Königreich), der vorher Präsident der Parlamentarischen Versammlung war, Generalsekretär des Europarates. 39


39 http://www.coe.int/T/D/Com/Europarat_kurz/, 25.10.2004, Europarat in Kürze

An der Spitze des Generalsekretariat von rund 1 800 europäischen Beamten steht seit dem 1. September 2004 für fünf Jahre der Brite Terry Davis (SOC, Vereinigtes Königreich), der vorher Präsident der Parlamentarischen Versammlung und ehemaliger Vorsitzender der sozialistischen Fraktion in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates war.

Bewertung

  • Zu kurz und generisch für eine Wertung
Fragment 023–01
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1–8
Quelle: Holtz (2000)
Seite: 13, Zeilen: 5–10

Das politische Mandat des Europarates liegt in der Wahrnehmung folgender drei Schlüsselfunktionen:

1. eine wichtige Brücken- und Klammerfunktion zwischen den Europäischen Gemeinschaften und seit 1992 der Europäisohen Union bzw. deren Mitgliedsstaaten und den übrigen Europaratsstaaten,

2. eine Dienstleistungsfunktion durch die Förderung der Zusammenarbeit in konkreten Bereichen der Daseinsvorsorge und

3. eine Forumsfunktion durch das Aufgreifen aktueller und zukunftsgerichteter Fragen. 43


43 Holtz, Uwe (Hrsg.}: 50 Jahre Europarat, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1. Auflage, 2000, in Kühnhardt, Dr. Ludger (Hrsg.): Schriften des Zentrum für europäische Integrationsforschung – Center for European Integration Studies, Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Band 17, S. 13

Heute wie damals nimmt der Europarat zudem drei Funktionen wahr: eine wichtige Brücken- und Klammerfunktion zwischen der EWG/EG/EU bzw. deren Mitgliedstaaten und den übrigen Europaratsstaaten, eine Dienstleistungsfunktion durch die Förderung der Zusammenarbeit in konkreten Bereichen der Daseinsvorsorge und eine Forumsfunktion durch das Aufgreifen aktueller und zukunftsgerichteter Fragen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 023–09
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 9–12
Quelle: Schumann-Hitzler et al. (2002)
Seite: 313, Zeilen: 47–67

Der Europarat arbeitet an der europäischen Einigung mit und entwickelt die „europäische Dimension”, d.h. die Gemeinsamkeiten im Leben der europäischen Völker. Die Politiken der Mitgliedsstaaten sollen harmonisiert und gemeinsame Standards und Praktiken angeregt werden. 44


44 Ostarek, Martina; Schumann-Hitzler. Dr. Gerhard; Steinhäuser, Dr. Karl-Ludwig (Redaktion): Europa – Handbuch 20021 2003, Carl Heymanns Verlag, München, 2002, S. 313

Der Europarat hat sich zum Ziel gesetzt,

an der europäischen Einigung mitzuarbeiten,

– zur Verwirklichung der Grundsätze der parlamentarischen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Achtung der Menschenrechte beizutragen,

– die Lebensbedingungen in Europa zu verbessern und die menschlichen Werte zu fördern sowie

die »europäische Dimension« d.h. die Gemeinsamkeiten im Leben der europäischen Völker) zu entwickeln.

– die mittel- und osteuropäischen Länder durch spezielle Erogramme der Zusammenarbeit bei ihren politischen Reformen und der Verwirklichung des Rechtsstaats zu unterstützen.

Ziel des Europarates ist es, die Politiken seiner Mitgliedstaaten zu harmonisieren und gemeinsame Standards und Praktiken anzuregen.

Bewertung

  • Grenzfall, ausreichend Paraphrasiert
Fragment 023–17
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite:, Zeilen: 17–18
Quelle: Europarat – 800 Millionen
Internetquelle

Der Europarat wird von den Regierungen der Mitgliedstaaten finanziert. Der ordentliche Jahreshaushalt beträgt ca. 180 Millionen Euro. 45


45 http://www.coe.inVT/D/Com/Europarat_kurz/, 25.10.2004, Europarat – in Kürze

Der Europarat wird von den Regierungen der Mitgliedstaaten finanziert.

Bewertung

  • Zu kurz und generisch für eine Wertung
Fragment 023–18
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe

Untersuchte Arbeit:
Seite 23:, Zeilen: 18–20

Quelle: Weidenfeld/Wessels (2002)
Seite: 203, Zeilen: 38–40

Jeder Mitgliedstaat trägt die Kosten seiner eigenen Vertretung im Ministerkomitee und in der Parlamentarischen Versammlung. Die Aufwendungen des Sekretariats werden auf alle Mitglieder umgelegt. 46


46 Europarat – Serie der Europäischen Verträge (SEV) Nr. 1: Die Satzung des Europarates, London, 05.05.1949, Artikel 38-39

Jeder Mitgliedstaat trägt die Kosten seiner eigenen Vertretung im Ministerkomitee und in der Parlamentarischen Versammlung. Die Aufwendungen des Sekretariats werden auf alle Mitglieder umgelegt.

Bewertung

  • Die Informationen finden sich in der angegebenen Quelle;
  • die Formulierung stammt aber aus einer anderen Quelle, die nur an anderer Stelle angegeben ist;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die Informationen finden sich zwar in Artikel 38 der Satzung: „a Jeder Mitgliedstaat trägt die Kosten seiner eigenen Vertretung im Minister-Komitee und in der Beratenden Versammlung. b Die Kosten des Sekretariats und alle anderen gemeinsamen Ausgaben werden in dem Verhältnis auf die Mitgliedstaaten verteilt, das vom Minister-Komitee entsprechend der Bevölkerungszahl der einzelnen Mitgliedstaaten festgesetzt wird.“ – die Formulierung ist aber aus Weidenfeld/Wessels (2002) übernommen.
Fragment 023–24
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 24–29, Seite: 24, Zeilen: 1–2
Quelle: Europarat (2002a)
Internetquelle

Verschiedene Handlungsvarianten sind im zwischenstaatlichen Arbeitsprogramm des Europarates vorgesehen, darunter internationale Konventionen und Abkommen, von denen bereits über 190 verabschiedet wurden, Regierungsempfehlungen und Resolutionen, Sitzungen und Konferenzen, Schulungen sowie Hilfs- und Partnerschaftsprogramme im

—NEUE SEITE—

Demokratie- und Rechtsbereich, Untersuchungen und Berichte, Wahlbeobachtungen, Programme, Kampagnen und Großveranstaltungen. 48


48 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information I Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat auf einen Blick, Straßburg, Mai 2003, S. 6 ff.

Den Rahmen hierfür bildet das Zwischenstaatliche Arbeitsprogramm. Es ist das Arbeitsinstrument des Ministerkomitees und spiegelt die politischen Prioritäten der Organisation wider. Je nach Art der behandelten Fragen sieht es verschiedene Handlungsvarianten vor:

internationale Konventionen und Abkommen, die nach ihrer Ratifizierung für die Staaten rechtsverbindlich sind;

Regierungsempfehlungen zu bedeutenden Gegenwartsfragen;

Sitzungen und Konferenzen in den der verschiedensten Bereichen zwischen Experten, Politikern, Nichtregierungsorganisationen und anderen Fachvertretungen;

Schulung sowie Hilfs- und Partnerschaftsprogramme im Rechtsbereich und zum besseren Demokratieverständnis;

Untersuchungen und Berichte als Grundlage für weiterführende Arbeiten in den Mitgliedsstaaten ;

Kampagnen und anderen Großveranstaltungen von europäischer Tragweite.

Bewertung

  • Hier wurde ausreichend paraphrasiert
Fragment 024–10
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 10–15
Quelle: Europarat (2004a)
Internetquelle

Seit 1989 bestehen die wesentlichen Aufgaben des Europarates darin, politischer Anker und Hüter der Menschenrechte für die postkommunistischen Demokratien Europas zu sein und gemeinsam mit den Wirtschaftsreformen auch die politischen, rechtlichen und konstitutionellen Reformen durchzuführen und zu konsolidieren, Sachkenntnisse zur Verfügung zu stellen sowie nach Lösungen für die gesellschaftlichen Probleme Europas zu suchen. 50


50 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat – 800 Millionen Europäer, Straßburg, Juni 2003, S. 7

Seit 1989 besteht seine wesentliche Aufgabe darin:

– politischer Anker und Hüter der Menschenrechte für die postkommunistischen Demokratien Europas zu sein,

– den Ländern Mittel- und Osteuropas zu helfen, gemeinsam mit den Wirtschaftsreformen auch die politischen, rechtlichen und konstitutionellen Reformen durchzuführen und zu konsolidieren,

Sachkenntnisse in Bereichen wie Menschenrechte, kommunale Demokratie, Erziehung, Kultur und Umwelt zur Verfügung zu stellen.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 025–13
Typus: Bauernopfer und nicht gekennzeichnetes indirektes Zitat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 8–13
Quelle: Huber (2001)
(Internetquelle)

Seit seiner Gründung arbeitet der Europarat an der schrittweisen Zusammenführung der Völker Europas zu einem gemeinsamen Leben in Frieden und Wohlstand und unter freier Entfaltung der menschlichen Werte. Mit dem andauernden Bemühen, die Ideale und Prinzipien zu propagieren, die das gemeinsame und geteilte europäische Erbe darstellen, richtet der Europarat seine Aktivitäten auf die Bildung für Demokratie, kulturelle Vielfalt und

Solidarität, mit dem Ziel, ein „Europa der Bürger” zu schaffen. 54


Huber, Denis: Ein historisches Jahrzehnt – Der Europarat 1989 – 1999, SLAVICA – Verlag München, 2001, Übersetzung von „A decade which made history – The Council of Europe 1989 – 1999″, S. 236

Gleichzeitig mit dem andauernden Bemühen, die Ideale und Prinzipien zu propagieren, die, mehr denn je, unser gemeinsames und geteiltes Erbe darstellen, will der Europarat seine Aktivitäten darauf ausdehnen, den sozialen Zusammenhalt, die Solidarität, die Bildung für Demokratie, die kulturelle Vielfalt und die Lebensqualität zu fördern, und entschlossen am Ziel weiterarbeiten, ein Europa der Bürger zu erbauen, um einen wahrer “Rat der Europäer” zu werden.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet;
  • es wird nicht deutlich, dass die Passage nicht von Huber stammt, sondern aus einer Grußbotschaft der Europarates, die Huber nur zitiert.
Fragment 025–25
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 25–27
Quelle: Europarat (2003a)
(Internetquelle)

Der Europapreis ist die höchste Auszeichnung, die eine Gemeinde für ihren Beitrag zur Förderung des europäischen Einigungsgedankens erhalten kann. 55


55 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information I Einheit Kontakte zur Öffentlich~eit: Der

Europarat – 800 Millionen Europäer, Straßburg, Juni 2003, S. 90

Der Europapreis, der seit 1955 jährlich verliehen wird, ist die höchste Auszeichnung, die eine Gemeinde für ihren Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit erhalten kann.

Bewertung

  • Zu kurz und generisch für eine Wertung
Fragment 046–10
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 10–18
Quelle: Graz online (2004a)
Internetquelle

Im Jahr 1128 wurde die Stadt Graz erstmals auf einer Schenkungsurkunde erwähnt. Während der Regentschaft von Friedrich III. war die Stadt zeitweise Residenz des Römischen Reiches deutscher Nation. Nach der großen habsburgischen Erbteilung wurde Graz Residenzstadt der innerösterreichischen Erblande.

Nach der Revolution von 1848 erhielt Graz 1850 die Selbstverwaltung. In der Gründerzeit überschritt die Bevölkerungszahl erstmals die 100.000er Marke. 1938 wurde das Stadtgebiet durch die damals erfolgten Eingemeindungen um das Sechsfache vergrößert und Graz bestand bis zum Jahre 1988 aus 16 Stadtbezirken. 1988 wurde die Gemeinde Puntigam zum 17. Grazer Stadtbezirk.

Im Jahr 1128 wird Graz erstmals auf einer Schenkungsurkunde erwähnt. […]. Während der Regentschaft von Friedrich III. ist Graz zeitweise Residenz des Deutschen Reiches. […] Nach der großen habsburgischen Erbteilung wird Graz Residenzstadt für die innerösterreichischen Erblande (Steiermark, Kärnten, Krain, Istrien, Triest). […] Als Folge der Revolution von 1848 erhält Graz 1850 die Selbstverwaltung. […] In der sogenannten Gründerzeit gibt es wiederum eine besonders rege Bautätigkeit und die Bevölkerungszahl von Graz überschreitet erstmals die 100.000er Marke.

1938 wird das Stadtgebiet von Graz durch die damals erfolgten Eingemeindungen um das Sechsfache vergrößert und besteht bis zum Jahre 1988 aus 16 Stadtbezirken. 1988 wurde die bis dahin zu Straßgang gehörende Katastralgemeinde Puntigam zum 17. Grazer Stadtbezirk Puntigam.

Bewertung

  • Die Quelle ist an anderer Stelle angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 046–19
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 19–21
Quelle: Graz Zweitausenddrei (2003a)
Internetquelle

Graz ist heute mit ca. 250.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Österreichs, Sitz der Landesregierung und Hauptstadt der Steiermark, des zweitgrößten österreichischen Bundeslandes. Die Stadt liegt zu beiden Seiten der Mur im Grazer Feld. […] 86


86 http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/web/2003/content/
D5369A8C4121CEAAC1256E350056CA49, 15.10.2004, Graz Basics

Graz: mit 250.000 EinwohnerInnen zweitgrößte Stadt Österreichs und Hauptstadt der Steiermark, des zweitgrößten österreichischen Bundeslandes. Aufgeteilt in 17 Verwaltungsbezirke.

Die Stadt – 126,6 km² – liegt zu beiden Seiten der Mur im Grazer Feld.

Bewertung

  • Die Quelle ist am Ende des Absatzes angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 046–22
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 22–29
Quelle: Graz online (2004b)
Internetquelle

Die steirische Landeshauptstadt ist das wissenschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Südosten Österreichs. Die dominierenden Industriebranchen sind Stahl- und Maschinenbau, Fahrzeugindustrie, Umwelttechnik, Elektro- und Elektronikindustrie Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Graz weist zudem ein dichtes und hochwertiges Handels- und Dienstleistungsangebot auf. Täglich pendeln etwa 60.000 Menschen nach Graz ein. In Graz gibt es 10.697 Betriebe mit 147.500 Beschäftigten. […] 86


86 http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/web/2003/content/
D5369A8C4121CEAAC1256E350056CA49, 15.10.2004, Graz Basics

Die steirische Landeshauptstadt ist das wissenschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Südosten Österreichs. […] Graz ist mit rund einem Drittel der gesamten Wirtschaft des Bundeslandes das Wirtschaftszentrum der Steiermark. Graz weist zudem ein dichtes und hochwertiges Handels- und Dienstleistungsangebot auf. Dabei stechen wirtschafts- und produktionsnahe Dienstleistungen besonders hervor. Täglich pendeln etwa 60.000 Menschen nach Graz ein. In Graz gibt es 10.697 Betriebe mit 147.500 darin Beschäftigten.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die Passagen stammen nicht aus der am Ende des Absatzes angegebenen Quelle, sondern von einer Unterseite der Website graz.at. Andere Unterseiten dieser Website ist in anderen Zusammenhängen als Quelle angegeben.
Fragment 046–29
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 29–30
Quelle: Graz Zweitausenddrei (2003a)
Internetquelle

An drei Universitäten und dem Fachhochschulzentrum studieren mehr als 60.000 Studenten. 86


86 http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/web/2003/content/
D5369A8C4121CEAAC1256E350056CA49, 15.10.2004, Graz Basics

An drei Universitäten und dem Fachhochschulzentrum studieren mehr als 60.000 Studenten.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 047–01
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite 47:, Zeilen: 1–3
Quelle: Graz online (2004b)
Internetquelle

Durch die traditionell guten Verbindungen zu den Ländern, Regionen und Städten des Alpen – Adria – Pannonia – Raumes kommt der Stadt Graz für den ost- und südosteuropäischen Raum eine besondere geopolitische Bedeutung zu. […] 87


87 http://www.graz.at/graz_eu/, 15.10.2004, Graz und Europa

Durch die traditionell guten Verbindungen zu den Ländern, Regionen und Städten des Alpen-Adria-Pannonia-Raumes kommt der Stadt Graz für den ost- und südosteuropäischen Raum eine besondere geopolitische Bedeutung zu.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Am Ende des Absatzes ist zwar eine Unterseite der Website graz.at als Quelle angegeben, aber nicht diejenige, von der die Passage stammt.
Fragment 047–04
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 4–7
Quelle: Graz online (2004c)
Internetquelle

Als Wirtschafts- und beschäftigungspolitisches Zentrum der Steiermark war die Murmetropole immer schon eine wichtige Drehscheibe im südöstlichen Zentralraum Europas

und als solche aktiv am europäischen Integrationsprozess beteiligt. Graz ist mit der EU- Erweiterung in das Herz der Europäischen Union gerückt. 87


87 http://www.graz.at/graz_eu/, 15.10.2004, Graz und Europa

Graz ist mit der EU-Erweiterung in das Herz der Europäischen Union gerückt: Als wirtschafts- und beschäftigungspolitisches Zentrum der Steiermark war die Murmetropole immer schon eine wichtige Drehscheibe im südöstlichen Zentralraum der EU und als solche aktiv am europäischen Integrationsprozess beteiligt.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 047–12
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 12–15
Quelle: Graz Zweitausenddrei (2003b)
Internetquelle

Graz liegt seit Jahrhunderten am Schnittpunkt der europäischen Kulturen. Hier konnten sich romanische und slawische, auch magyarische und germanisch-alpine Einflüsse zu einem spezifischen Charakter verbinden. 88


88 http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/web/2003/content/
CDE2523E52FE4BC2C1256E350056C215, 15.10.2004, Kulturhauptstadt Europas – die Idee

Graz“, heißt es in der Bewerbung der Stadt um den Titel “Kulturhauptstadt Europas”, “liegt seit Jahrhunderten am Schnittpunkt der europäischen Kulturen. Hier konnten sich romanische und slawische, auch magyarische und germanisch-alpine Einflüsse zu einem ganz spezifischen Charakter verbinden.”

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Strenggenommen ist die falsche Unterseite der Website angegeben.
Fragment 047–16
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 16–21
Quelle: Graz Zweitausenddrei (2003b)
Internetquelle

Während des “Kalten Krieges” fungierte die westeuropäische Stadt Graz als erster Brückenkopf für Kulturschaffende aus Osteuropa. Hier konnten sich viele über neueste Strömungen der Gegenwartskunst informieren und ihre eigene Arbeit “im Westen” präsentieren. Diese Verbindungen zum Südosten Europas wurden für Graz zu einer tragfähigen Basis für neue Brückenschläge während der großen Veränderungen, die die europäische Gegenwart prägen. 89


89 http://www.graz03.at/servlet/sls/Tornado/web/2003/content/
0806BBB5DCF0472EC1256E350056CA64, 12.12.2004, Graz – Die Bewerbung

Während des “Kalten Krieges” war Graz als westeuropäische Stadt in unmittelbarer Nähe des “Eisernen Vorhangs” in keiner günstigen touristischen Position, fungierte aber als erster Brückenkopf für KünstlerInnen und Kulturschaffende aus Osteuropa. Hier konnten sich viele über neueste Strömungen der Gegenwartskunst informieren und ihre eigene Arbeit “im Westen” präsentieren. Diese Verbindungen zum Südosten Europas wurden für Graz zu einer tragfähigen Basis für neue Brückenschläge während der großen Veränderungen, die die europäische Gegenwart prägen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 047–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 22–27
Quelle: Graz online (2004a)
Internetquelle

Als Tor in den Südosten Europas wurde der Landeshauptstadt Graz 1979 der Europapreis verliehen. 1993 wurde Graz mit seinen vielfältigen kulturellen Kontakten in den südosteuropäischen Raum von den EG-Kulturministern beauftragt, den “Europäischen Kulturmonat” auszurichten. Im Frühsommer 1998 entschieden die EU-Kulturminister, dass Graz im Jahr 2003 “Kulturhauptstadt Europas” wird. Im Herbst 1999 wurde die Grazer Altstadt in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. 90


90 http://www.graz.at/grazinfo/, 15.10.2004, Grazinfo

1979 wird der Landeshauptstadt Graz, die eine wichtige geopolitische Position als Tor in den Südosten Europas hat, der Europapreis verliehen. 1993 wird Graz mit seinen vielfältigen kulturellen Kontakten in den südosteuropäischen Raum von den EG-Kulturministern beauftragt, den “Europäischen Kulturmonat” auszurichten.

Im Frühsommer 1998 entschieden die EU-Kulturminister, daß Graz 2003 “Kulturstadt Europas” wird. Und im Herbst 1999 wurde die Grazer Altstadt in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 048–23
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 23–24
Quelle: Korso (2000)
Internetquelle

Dem internationalen Abkommen über das EFSZ gehören mittlerweile 28 Länder an, die finanzielle Beiträge zu seiner Erhaltung leisten. 92


92 http://www.korso.at/korso/wissensch/efsz.htm, 12.12.2004, 5 Jahre Europäisches Fremdsprachenzentrum in Graz

Dem internationalen Abkommen über das EFSZ gehören mittlerweile 28 Länder an, die finanzielle Beiträge zu seiner Erhaltung leisten; Österreich als Gastland hat besondere Verpflichtungen wie die Bereitstellung der Infrastruktur übernommen.

Bewertung

  • Zu kurz und generisch für eine Wertung
Fragment 048–24
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 24–29
Quelle: Korso (2000)
Internetquelle

Die Aufgabe des Zentrums ist die Förderung, Optimierung und Diversifizierung des Fremdsprachenunterrichts durch Weiterbildungsprogramme für Ausbilder von Lehrkräften, Schulbuchautoren und Lehrplanentwicklern. Mit den Aktivitäten des Zentrums wird auch „ein kultureller und sprachlicher Brückenkopf” zu Süd- und Südosteuropa geschlagen. 93


93 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat auf einen Blick, Straßburg, Mai 2003, S. 9

Die Aufgabe des Zentrums ist die Förderung, Optimierung und Diversifizierung des Fremdsprachenunterrichts; das Dreijahresprogramm, das vom Europäischen Fremdsprachenzentrum bis 2002 umgesetzt werden soll, setzt thematische, sprachenübergreifende Schwerpunkte. Mit den Aktivitäten des Zentrums wird auch „ein kultureller und sprachlicher Brückenkopf zu Süd- und Südosteuropa geschlagen”, betonte Bürgermeister Alfred Stingl.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Der erste und dritte Satz stammen aus der in Fn. 92 angegebenen Quelle (siehe Fragment 048–23), nicht aus der in Fn 93 angegebenen Quelle. Nur die hier nicht farbig markierte Passage stammt aus der in Fn. 93 angegebenen Quelle (siehe Fragment 048–25).
Fragment 048–25
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite 48:, Zeilen: 25–27
Quelle: Europarat (2002a)
Internetquelle

Die Aufgabe des Zentrums ist die Förderung, Optimierung und Diversifizierung des Fremdsprachenunterrichts durch Weiterbildungsprogramme für Ausbilder von Lehrkräften, Schulbuchautoren und Lehrplanentwicklern. […] 93


93 Europarat, Abteilung für Kommunikation und Online-Information / Einheit Kontakte zur Öffentlichkeit: Der Europarat auf einen Blick, Straßburg, Mai 2003, S. 9

Das Europäische Zentrum für Fremdsprachen in Graz (Österreich) bietet Weiterbildungsprogramme für Ausbilder von Lehrkräften, Schulbuchautoren und Lehrplanentwickler an.

Bewertung

  • Zu kurz und generisch für eine Wertung
Fragment 048–30
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 30–34
Quelle: ECML (2003)
Internetquelle

Durch den Standort des Europäischen Fremdsprachenzentrums ist Graz in den letzten Jahren europaweit zu einem Synonym für praxisorientierte Umsetzung von Innovationen und Empfehlungen des Europarates im Sprachenbereich geworden. Außerdem finden in Graz immer wieder innovative Gründungen im Sprachenbereich statt, die sich zum Gesamtbild von Graz als “Stadt der Sprachen” fügen. 94


94 http://www.ecml.at/efsz/aufgaben1.html, 12.12.2004, Aufgaben des Europäischen Zentrums für Fremdsprachen

Durch den Standort des Europäischen Fremdsprachenzentrums ist Graz ist in den letzten Jahren europaweit zu einem Synonym für praxisorientierte Umsetzung von Innovationen und Empfehlungen des Europarats im Sprachenbereich geworden. Außerdem finden in Graz immer wieder innovatione [sic] Gründungen im Sprachenbereich statt, die sich zum Gesamtbild von Graz als “Stadt der Sprachen” fügen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 049–02
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 2–8
Quelle: Friedensbüro Graz (2003)
Internetquelle

Das Grazer Büro für Frieden und Entwicklung ist eine im europäischen Raum

einmalige kommunale Einrichtung zur Förderung des Friednsgedankens. Zum ersten Mal hat sich im Jahr 1988 eine Stadtgemeinde mit Zustimmung aller politischen Parteien verpflichtet, kontinuierlich und systematisch Bildungs- und Projektarbeit in den Bereichen Frieden, Entwicklung, Toleranz, Versöhnung und

Schutz der Menschenrechte zu einem eigenen kommunalpolitischen Anliegen zu

machen. 95

http://www.friedensbuero-graz.at/set.php?id=109&1ang=ger, 15.10.2004, Das Grazer Büro für Frieden und Entwicklung

Das Grazer Büro für Frieden und Entwicklung ist eine im
deutschsprachigen, wahrscheinlich sogar im gesamteuropäischen Raum einmalige kommunale Einrichtung zur Förderung des Friedensgedankens.

Zum ersten Mal hat sich nämlich eine Stadtgemeinde mit Zustimmung aller politischen Parteien verpflichtet, kontinuierlich und systematisch Bildungs- und Projektarbeit in den Bereichen Frieden, Entwicklung, Toleranz, Versöhnung und Schutz der Menschenrechte zu einem eigenen kommunalpolitischen Anliegen zu machen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 049–16
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 16–21
Quelle: Internationales Städteforum Graz (2004)
Internetquelle

Das Internationale Städteforum Graz (ISG) wurde bereits 1976 gegründet. Das ISG ist eine Organisation für den Erfahrungsaustausch vorrangig im Bereich der Stadtentwicklung und Denkmalpflege mit ca. 300 Mitgliedern in 26 Ländern.

Das ISG bemüht sich um die Aufwertung historischer Zentren und Vororte, insbesondere auch um die Altstadt Graz, um neue Funktionen für alte Industriegebiete und um Perspektiven für den ländlichen Raum. 97

Es arbeitet mit der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization), mit ECOVAST (European Council for the Village And Small Town) und mit ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) zusammen. Die Organisation dokumentiert und archiviert die jährlichen EUROPA NOSTRA Wettbewerbe.


97 http://www.staedteforum.at/, 15.10.2004, ISG – Internationales Städteforum Graz

Schon seit mehr als 20 Jahren bildet das ISG eine Drehscheibe für vielfältigen Erfahrungsaustausch. Wir bemühen uns

  • um die Aufwertung historischer Zentren und Vororte
  • um neue Funktionen für alte Industriegebiete
  • um Perspektiven für den ländlichen Raum

Das ISG zählt derzeit rund 300 Mitglieder in 26 Ländern.

[…]

Wir arbeiten mit der UNESCO, mit EUROPA NOSTRA, mit ECOVAST und mit ICOMOS zusammen.

Wir dokumentieren und archivieren die jährlichen EUROPA NOSTRA-Wettbewerbe.

Bewertung

  • Zu kurz und generisch für eine Wertung
Fragment 049–26
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite:, Zeilen: 26–29
Quelle: Europa Nostra (2003)
Internetquelle

Die in Den Haag (NL) ansässige europäische Organisation EUROPA NOSTRA erhält seit 2002 aus dem EU Programm KULTUR 2000 Mittel für die Verleihung eines europäischen Preises für die Erhaltung und Aufwertung des kulturellen Erbes in Europa. 98


98

http://www.kulturserver.de/cgi-bin/view_korrespondent?id=2408&layout=&who=, 28.12.2004, Forum – Europa Nostra Ausschreibungen: Europäischer Fonds für Restaurierungen

Die in Den Haag (NL) ansässige europäische Organisation EUROPA NOSTRA erhält seit 2002 aus dem Programm KULTUR 2000 Mittel für die Verleihung eines europäischen Preises für die Erhaltung und Aufwertung des kulturellen Erbes in Europa.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 050–02
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 2–11
Quelle: Graz Zweitausendrei (2003b)
Internetquelle

Als damals noch junges Mitglied der EU bekam Österreich 1998 die Möglichkeit, eine seiner Städte für den Titel “Kulturhauptstadt Europas” zu nominieren. Die Österreichische Bundesregierung hatte Graz zu diesem Zeitpunkt bereits zweimal für den den Titel “Kulturhauptstadt Europas” nominiert. Beim ersten Mal (1988) wurde Graz mit der Durchführung des “Kulturmonats” 1993 beauftragt, einer Veranstaltung, die die EU für Städte außerhalb der Union kreiert hatte, um ihnen auf diese Weise die Möglichkeit zur Partizipation und Zusammenarbeit am Kulturhauptstadt-Programm zu geben. Bei der Bewerbung für 1998 und 1999 wurden Stockholm bzw. Weimar vorgezogen. Dann wurde entschieden, Graz für das Jahr 2003 zu nominieren. Dieses Mal wurde der Titel Graz zugesprochen. […] 99


99 http://www.graz03.at/servlet/slsfTornado/web/2003/content/
CDE2523E52FE4BC2C1256E350056C215, 15.10.2004, Kulturhauptstadt Europas – die Idee

Als damals noch junges Mitglied der EU bekam Österreich 1998 die Möglichkeit eine seiner Städte für den Titel “Kulturhauptstadt Europas” zu nominieren. Die Österreichische Bundesregierung hatte Graz zu diesem Zeitpunkt bereits zweimal für den Titel “Kulturhauptstadt Europas” nominiert. Beim ersten Mal (1988) wurde Graz mit der Durchführung des “Kulturmonats” 1993 beauftragt, einer Veranstaltung, die die EU für Städte außerhalb der Union kreiert hatte, um ihnen auf diese Weise die Möglichkeit zur Partizipation und Zusammenarbeit am Kulturhauptstadt-Programm zu geben. Bei der Bewerbung für 1998 bzw. 1999 wurden Stockholm bzw. Weimar vorgezogen. […] Deshalb wurde entschieden – auch auf die Gefahr hin, dass das Unternehmen Kulturhauptstadt aufgrund des relativen Misserfolges im Jahr 2000 abgeschafft werden könnte – Graz für das Jahr 2003 zu nominieren. Dieses Mal wurde der Titel tatsächlich Graz zugesprochen […]

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Strenggenommen ist die falsche Unterseite der Website angegeben
Fragment 050–11
Typus: Bauernopfer und nicht gekennzeichnetes indirektes Zitat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 11–15
Quelle: Graz (2003c)
Internetquelle

Graz als Kulturhauptstadt 2003 war ein Identität stiftendes Ereignis von lokaler, regionaler, nationaler und internationaler, von großer künstlerischer, gesellschaftlicher, kulturpolitischer und wirtschaftlicher Bedeutung, aus dem europäischer Kulturmehrwert geschaffen wurde der in ganz Europa wirkte und weiter wirkt. 99


99 http://www.graz03.at/servlet/slsfTornado/web/2003/content/
CDE2523E52FE4BC2C1256E350056C215, 15.10.2004, Kulturhauptstadt Europas – die Idee

Seit Athen 1985 erste Kulturhauptstadt Europas wurde, hat sich einiges verändert. War die programmatische Ausrichtung zu Beginn weniger eindeutig definiert, “so handelt es sich bei heutigen Kulturhauptstädten um identitätsstiftende Ereignisse von lokaler, regionaler, nationaler und internationaler, von großer künstlerischer, gesellschaftlicher, kulturpolitischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Eine Kulturhauptstadt nach der Jahrtausendwende ist nicht einfach ein Ort, an dem ein Jahr lang Kunst stattfindet, sondern ein Topos, aus dem heraus europäischer Kulturmehrwert geschaffen werden soll”, so der Intendant von Graz 2003 – Kulturhauptstadt Europas, Wolfgang Lorenz.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet;
  • außerdem ist nicht gekennzeichnet, dass es sich in der angegebenen Quelle um ein Zitat handelt.
Fragment 056–09
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 9–14
Quelle: Berlin.de (2004a)
Internetquelle

Der heutige Bezirk Neukölln trug bis zum Jahr 1912 den Namen Rixdorf. Richardsdorp, das spätere Rixdorf, wurde erstmals 1360 urkundlich erwähnt. 1435 wurde das Dorf von der Doppelstadt Berlin-Cölln erworben. Unter der Gunst von König Friedrich Wilhelm 1. siedelten sich 1737 böhmische Glaubensflüchtlinge an. 1830 war das damalige Rixdorf bereits das größte Dorf bei Berlin mit rund 2.500 “Seelen”. Es zählte 1899 schon 80.000 Einwohner und erhielt die Stadtrechte. 1912 wurde es in „Neukölln” umbenannt. 112


112 http://www.berlin-info.de/neukoelln/geschlch.html, 28.12.2004, Geschichte Neuköllns

Der heutige Bezirk Neukölln, der bis zum Jahre 1912 den Namen Rixdorf trug und seit 1920 ein Verwaltungsbezirk der Stadt Berlin ist, entstand in einer wechselvollen Geschichte aus den Dörfern Britz, Buckow, Rudow und Rixdorf. Richardsdorp, das spätere Rixdorf, wurde erstmals im Jahre 1360 urkundlich erwähnt. An der alten Straße von Cölln nach Köpenick gründete der Johanniterorden ein Dorf mit 14 Familien und rund 100 Angehörigen. Im Jahre 1435 wird das Dorf von der Doppelstadt Berlin-Cölln erworben und kommt im Jahre 1543 in den alleinigen Besitz von Cölln. Unter der Gunst von König Friedrich Wilhelm I. siedeln sich hier im Jahre 1737 böhmische Glaubensflüchtlinge an. 1797 wird der Name Rixdorf amtlich eingeführt; 1830 ist es bereits das größte Dorf bei Berlin mit rund 2500 “Seelen” und zählt 1899 schon 80.000 Einwohner. In diesem Jahr erhält Rixdorf auch die Stadtrechte – als zweite Vorortgemeinde nach Schöneberg und scheidet dadurch aus dem Kreis Teltow aus.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle (im folgeden Absatz) angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 056–15
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 15–17
Quelle: Berlin.de (2004a)
Internetquelle

1920 wurde Neukölln zusammen mit Britz, Buckow und Rudow mit bereits 265.000 Einwohnern zum 14. Verwaltungsbezirk Neukölln von Groß-Berlin. 113 Neukölln zählt heute rund 320.000 Einwohner. Der Bezirk hat eine etablierte Kunst- und Kulturszene.


113 http://www.berlin.de/ba-neukoelln/derbezirk/geschichte.html, 18.10.2004, Chronik und Geschichte Neuköllns

Im Jahre 1922 wird Rixdorf in Neukölln umbenannt und 1920 mit bereits 253.000 Einwohnern zum 14. Verwaltungsbezirk von Groß-Berlin. Noch heute zeugen die alten Ortskerne von der bäuerlichen Herkunft des im Laufe der zeit entstandenen Großbezirkes und spiegeln die Geschichte der ländlichen Vorortgemeinden des damaligen Berlin wieder. Vieles ist aus früherer Zeit noch heute im Bezirk zu sehen: zwei Mühlen, vier Dorfkirchen, die Schmiede am Richardplatz, das Böhmische Dorf und das Britzer Schloß mit Gutshof. Viel Neues ist dazu gekommen. Neukölln zählt heute rund 320.000 Einwohner.

Bewertung

  • Zu kurz und generisch für eine Wertung
Fragment 057–15
Typus: Keine Wertung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 15–21
Quelle: berlin.de (2004c)
Internetquelle

Nach Ende des zweiten Weltkrieges 1945
stand insbesondere die Aufrechterhaltung der Anbindung West-Berlins an West-Deutschland und an das westliche Europa im Mittelpunkt der Aktivitäten mit nationalen und internationalen Partnerstädten im Rahmen der Jumelage (Ringpartnerschaftsbewegung). Schon vor dem Fall der Berliner Mauer öffnete sich Neukölln dem Osten Europas mit dem Beginn einer Partnerschaft zum tschechischen Usti nad Orlfcf in ·Anlehnung an die Verbindung über die böhmischen Glaubensflüchtlinge im 18. Jahrhundert.118

Die Partnerschaften mit nationalen und internationalen Städten hatten nach der Überwindung der Folgen des Zweiten Weltkrieges sowie der Teilung Berlins sowohl mit dem Mauerbau als auch nach dem Fall der Mauer unterschiedliche Entwicklungen genommen. Galt es nach 1945 insbesondere auch die Anbindung West-Berlins an West-Deutschland und an das westliche Europa aufrecht zu erhalten, traten nach dem Fall der Mauer die alten, vierzigjährigen Beziehungen zunehmend in den Hintergrund. Bundesdeutsche und westeuropäische Städte bzw. Kommunen suchten den Kontakt mit solchen in der ehemaligen DDR oder in Ost-Europa. Auch Neukölln verhielt sich in diesem Sinne: Neben den bereits vorhandenen Kontakten zu Usti nad Orlící galten die Aufmerksamkeiten und Unterstützung des Bezirks nun auch dem Nachbarbezirk Treptow, dem südlichen Umland von Neukölln und der Stadt Puschkin

Bewertung

  • Zu kurz für eine Wertung
Fragment 057–20
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 20–25
Quelle: Bezirksamt Neukölln (2003)
Internetquelle

Eine große Zahl junger, weitgehend schlecht gebildeter und unausgebildeter, vom regulären Arbeitsmarkt ausgeschlossener und ökonomisch schlecht gestellter Migrantenkinder steht einer relativ großen Zahl deutscher; noch relativ gut abgesicherter älterer Menschen gegenüber. Es besteht die Gefahr, dass sich der Generationenkonflikt durch einen ethnischen Konflikt verstärkt. 115


115 Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abteilung Jugend: Neuköllner Kinder und Jugendhilfebericht 2002 / 2003 – Der Bezirk Neukölln im Überblick und im Berliner Vergleich, Berlin, 2003, S. 5, 6

Eine große Zahl junger, weitgehend schlecht gebildeter und unausgebilderter, vom regulären Arbeitsmarkt ausgeschlossener und ökonimisch schlecht gestellter Migrantenkinder sieht sich einer großen Menge deutscher, noch relativ gut abgesicherter Renter/innen gegenüber. Damit besteht die Gefahr, dass sich der Gernerationenkonflikt durch einen ethnischen Konflikt verstärkt.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die Originalquelle liegt nicht vor, die betreffende Passage findet sich aber als Zitat auf S. 6 in Luft, Stefan (2009). Staat und Migration: Zur Steuerbarkeit von Zuwanderung und Integration. Frankfurt: Campus.
Fragment 058–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite:58, Zeilen: 22-27
Quelle: Berlin.de (2004d)
Internetquelle

Der Schulversuch Staatliche Europa-Schule Berlin (SESB) als Kultur übergreifende und sprachintensive Begegnungsschule bietet von der Vorklasse an einen strikt zweisprachigen schulischen Werdegang, deren Ergebnis bilinguale Abschlüsse nach der 10.
oder der 13.
Klasse sind. Neben Unterricht in Deutsch wird von Anfang an in einer anderen Fremdsprache von muttersprachlichen Lehrern unterrichtet. 121


124 http://www.sensjs.berlin.de/schule/schulische_angebote/
staatliche_europa_schulen/thema_europaschule.asp, 29.12.2004, Staatliche Europaschulen in Berlin

Der Schulversuch Staatliche Europa-Schule Berlin (SESB) als kulturübergreifende und sprachintensive Begegnungsschule bietet von der Vorklasse an einen strikt zweisprachigen schulischen Werdegang, dessen Früchte mit den bilingualen Abschlüssen nach der 10. oder der 13. Klasse geerntet werden können. Neben Unterricht in Deutsch wird zur anderen Hälfte von Anfang an in einer der anderen 9 Partnersprachen von muttersprachlichen Lehrern unterrichtet: Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, (Neu)Griechisch, Portugiesisch, Polnisch.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 067–09
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 9-25
Quelle: randburg.com (2004)
Internetquelle

Klaipeda liegt an der litauischen Küste, wo das Kurische Haff mit der Ostsee verbunden ist. Die Stadt wurde 1252 gegründet, als der deutsche Schwertbrüderorden die Küstengegenden des Baltikums besiedelte und an der Mündung des Flusses Dane eine Holzfestung baute, die er Memelburg nannte. Um die Burg herum wuchs eine Stadt, die bereits 1254 Hanserechte erhielt. Ein Hafen entwickelte sich zusammen mit Schifffahrtswesen und Handel. 1593 begann hier der Handelsschiffbau. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Stadt von den Deutschen beherrscht.
Im 17. Jahrhundert war sie von den Schweden, im 18. Jahrhundert von den Russen besetzt. Das Herz der Altstadt war die auch im 18. Jh. noch bedeutende Festung. Erst als Klaipeda im 18. Jh. den Status als Festungsstadt verlor, intensivierte sich der Fischfang. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Klaipeda mit den umliegenden Territorien vom damaligen ,Deutschen Reich’ abgetrennt und zunächst unter französische Verwaltung gestellt. Im Januar 1923 wurde das Gebiet unter Vortäuschung eines Aufstandes der ansässigen Litauer, mit Zustimmung der deutschen Regierung, von Litauen besetzt und schließlich auch international als litauisches Territorium anerkannt. Von 1939 bis 1945 wurde. das Gebiet durch das faschistische Deutschland erneut okkupiert. Während der Jahre der Sowjetmacht (1945-1990) wurde Klaipeda zur Industriestadt. 139


Klaipeda City Municipality, Economic Development Division: Klaipeda – Sena, bet Moderni / Old but Modern, Klaipeda, 2002, S. 3

Klaipeda liegt an der litauischen Küste, wo das Kurische Haff (Kursiu marios) mit der Ostsee verbunden ist. Die Stadt wurde 1252 gegründet, als der Schwertbrüderorden die Küstengegenden des Baltikums besetzte und an der Mündung des Flusses Dane eine Holzfestung baute, die er Memelburg nannte.

Die Burg wurde mehrfach von den Zemaiciai, Sembai und der litauischen Armee überfallen, einige Male besetzt und bis auf die Grundmauern niedergebrannt; später wurde sie wiederaufgebaut und blieb unter der Herrschaft des Ordens. Um die Burg herum wuchs eine Stadt, und bereits 1254 erhielt sie Hanserechte. Ein Hafen entwickelte sich zusammen mit Schifffahrtswesen und Handel. 1593 begann hier der Handelsschiffbau. 1540, 1678 und 1854 wurde die Stadt durch Feuer verwüstet.

Über Jahrhunderte hinweg wurde die Stadt vom Deutschen Ritterorden, dem Königtum Preußen und dem Deutschen Reich beherrscht.
Von 1629 bis 1635 war sie von den Schweden und von 1757 bis 1762 von den Russen besetzt. Erst 1923 kamen die ethnischen baltischen Länder, d. h. das Gebiet von Klaipeda, zu Litauen. Von 1939 bis 1945 wurde das Gebiet erneut okkupiert, dieses Mal durch das faschistische Deutschland.

Während der Jahre der Sowjetmacht (1945-1990) wurden die Kirchen, sogar diejenigen, die nur gering beschädigt waren, und ebenso viele andere wertvolle Gebäude wiederhergerichtet (nur 2 von 7 Kirchen waren noch vorhanden). Klaipeda wurde zur Industriestadt;sie expandierte weit über ihre ursprünglichen Grenzen hinaus. Die verbliebene und restaurierte Altstadt behielt ihren Geist und Zauber aus alten Zeiten.

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • Die markierten Passagen stammen nicht aus der in Fn. 139 angegebenen (englischsprachigen) Quelle, sondern aus der Quelle randburg.com (2004) (wie die in der Arbeit direkt dem hier untersuchten Absatz folgenden Fragmente 067–33 und 068–01, für die sie auch als Quelle angegeben ist.
Fragment 067–33
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 26–33
Quelle: randburg.com (2004)
Internetquelle

Gegenwärtig ist Klaipeda mit einer Bevölkerung von 191.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Litauens und Wirtschafts- und Kulturzentrum West – Litauens mit dem nördlichsten eisfreien Hafen, der sich über 15 km entlang der Küste des Kurischen Haffs erstreckt. Es handelt sich um ein wichtiges Seehandelszentrum mit einem internationalen Fähr-, Handels- und Fischereihafen sowie mit Industrien in den Bereichen Schiffbau und Schiffinstandsetzung, Fisch- und Lebensmittelverarbeitung und Holzverarbeitung bzw. Möbelfertigung. Der Geschäftsbetrieb von etwa 240 Betrieben und Unternehmen in Klaipeda ist an das Meer und den Hafen geknüpft. […] 140


140 http://www.randburg.com/li/klaipedaci_ge.html, 10.10.2004, Die Stadt Klaipeda

Gegenwärtig ist Klaipeda mit einer Bevölkerung von 205.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Litauen und eine der bedeutendsten Städte der Republik mit einem eisfreien Hafen, der sich über 15 km entlang der Küste des Kurischen Haffs erstreckt. Es handelt sich um ein wichtiges Seehandelszentrum mit einem internationalen Fährhafen, mit Ölexport, Handels- und Fischereihafen sowie mit Industrien im Bereich Schiffbau und Schiffinstandsetzung, Fisch- und Lebensmittelverarbeitung und Holzbzw. Möbelindustrie.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 068–01
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68 Zeilen: 1-5
Quelle: randburg.com (2004)
Internetquelle

Die Stadt besitzt seit 1991 eine staatliche Universität mit einem Marine Institut, Oberschule und Gesamtschulen, Musiktheater und Schauspielhäuser, Museen, Bibliotheken, Konzerthallen, Kulturzentren sowie viele Geschichts- und Kulturdenkmäler. Die touristischen Anziehungspunkte von Klaipeda sind der Giruliai – Wald, Parks, fast 10 Kilometer schöne Sandstrände und die reizvolle Umgebung der Kurischen Nehrung. 140


140 http://www.randburg.com/li/klaipedaci_ge.html, 10.10.2004, Die Stadt Klaipeda

Die Stadt besitzt eine Universität, Oberschulen mit spezieller Ausrichtung und Gesamtschulen, Musiktheater und Schauspielhäuser, Museen, Bibliotheken, Konzerthallen, Kulturzentren, einen Palast für Kunstausstellungen und Galerien sowie einen Skulpturenpark, das Glockenspiel und viele andere Geschichts- und Kulturdenkmäler. Die Altstadt mit ihrem wunderbaren Theaterplatz ist einmalig schön und einladend.

[…]

Die großen Kostbarkeiten von Klaipeda sind der Giruliai-Wald, Parks, fast 10 km schöne Sandstrände und darüber hinaus natürlich das Meeresmuseum und Aquarium mit einem Delphinarium. In einer reizvollen Umgebung
liegt die Kurische Nehrung, entstanden durch Meer, Wind und menschliche Hand.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 068–10
Typus: Bauernopfer und falsche Quellenangabe
Untersuchte Arbeit:
Seite:, Zeilen: 10–13
Quelle: randburg.com (2004)
Internetquelle

Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens von der Sowjetunion im Jahr 1990 durchbrach Klaipeda die Isolation einer ehemals geschlossenen Stadt und baute Beziehungen zu 16 Partnerstädten, meist ebenfalls Hafenstädten, nicht nur im Baltikum, sondern auch in anderen Teilen Europas, in Japan und den USA auf. […] 141


141 Klaipeda City Municipallty, Economic Development Division: Klaipeda – Sena, bet Moderni / Old but Modern, Klaipeda 2002, S. 4

Nach Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens durchbrach Klaipeda die Isolation einer ehemals geschlossenen Stadt und baute Beziehungen zu 14 Partnerstädten auf, nicht nur im Baltikum, sondern auch in anderen Teilen Europas, in den USA und in Japan: […]

Bewertung

  • Die Informationen stammen nicht aus der angegebenen Quelle;
  • die tatsächliche Quelle ist nur an anderer Stelle angegeben;
  • die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 082–04
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 4–9
Quelle: Holtz (2000)
Seite: 11, Zeilen: 3–6, 13–17

Der Europarat hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große, allerdings wenig bekannte Leistung, sowohl für die europäische Einigung, als auch für die Herausbildung einer Werte- und Kulturgemeinschaft und einer auf ihr beruhenden europäischen Identität, erbracht. Was die „Seele” des Europarates ausmacht ist die Wertetrias von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und deren Verbindung mit kultureller Vielfalt und sozialer Gerechtigkeit. 160


160 vgl. auch Punkte 1.1 ., 2.1. und 2.3. der Arbeit, S. 7, 15 und 22

Der Europarat hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große, allerdings oft verkannte Leistung sowohl für die europäische Einigung als auch für die Herausbildung einer Werte- und Kulturgemeinschaft und einer auf ihr beruhenden europäischen Identität erbracht.

[…]

Sowohl bei den Gesamt- als auch den Einzelbilanzen wird deutlich, was die „Seele” – oder „corporate identity“ – des Europarats ausmacht, nämlich die Trias von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaat sowie ihre Verbindung mit sozialer Gerechtigkeit und dem Einsatz für sozialen Zusammenhalt […]

Bewertung

  • Die Quelle ist am Ende des folgenden Absatzes angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Anmerkungen

  • die Fn. 160 suggeriert, hier würden eigene Diskussionen zusammengefasst.
Fragment 082–10
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 10–11
Quelle: Holtz (2000)
Seite 10:, Zeilen: 12–13

Er ist eine für die nachwachsende Generation attraktive, aber oft unbekannte Organisation, was vor allem an der stärkeren Präsenz der Europäischen Union in Politik und Medien liegt. […] 161


161 Holtz, Uwe (Hrsg.): 50 Jahre Europarat, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1. Auflage, 2000, in Kühnhardt, Dr. Ludger (Hrsg.): Schriften des Zentrum für europäische Integrationsforschung – Center for European Integration Studies, Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Band 17, S.11 ff.

[…] ist der Europarat eine für die nachwachsenden Generationen attraktive, leider aber oft unbekannte Organisation.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben (allerdings mit der falschen Seitenzahl), die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 082–12
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 12–14
Quelle: Holtz (2000)
Seite: 12, Zeilen: 18–20

Dennoch ist die Geschichte des Europarates eine Erfolgsgeschichte, insbesondere was die Förderung menschlicher Werte, die Entwicklung einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Europa und die internationale Verständigung betrifft. 161


161 Holtz, Uwe (Hrsg.): 50 Jahre Europarat, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1. Auflage, 2000, in Kühnhardt, Dr. Ludger (Hrsg.): Schriften des Zentrum für europäische Integrationsforschung – Center for European Integration Studies, Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Band 17, S.11 ff.

Dennoch ist die Geschichte des Europarats alles in allem eine Erfolgsgeschichte: wegen seines „bemerkenswerten Beitrags” 6 zur Förderung menschlicher Werte und zur Entwicklung einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Europa, wegen seiner Leistungen für die Einigung Europas 7 und die internationale Verständigung […]

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 082–20
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 20–21
Quelle: Europarat (2000)
Seite 2:, Zeilen: 1–3

Als das Ministerkomitee des Europarates den Europapreis 1955 stiftete, konnte sich niemand vorstellen, welchen Erfolg er haben würde. 164


164 Europarat, Parlamentarische Versammlung des Europarates: Europapreis, Vier europäische Auszeichnungen für Gebietskörperschaften, Informationsbroschüre, Straßburg, 2000, S. 2

Als das Ministerkomitee des Europarates 1955 den Europapreis stiftete, konnte sich niemand vorstellen, welchen Erfolg er haben würde.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 087–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 22–29
Quelle: Rat der EU (2004)
Seite: 4, Zeilen: 16–25

Auch die Europäische Union sieht es als einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit an, das Bewusstsein der Bürger Europas für die Bedeutung der europäischen Einigung zu stärken und eine europäische Öffentlichkeit zu schaffen. In der Tagung des Europäischen Rates in Brüssel am 4. und 5. November 2004 wurde erneut darauf hingewiesen, dass Politiker auf nationaler wie auf europäischer Ebene in der Verantwortung stehen, den Bürgerinnen und Bürgern die Bedeutung des europäischen Projekts zu vermitteln und sie durch öffentliche Debatten und aktiven Bürgersinn an den Entscheidungen teilhaben zu lassen. 189


189 Rat der Europäischen Union: Übermittlungsvermerk des Vorsitzes für die Delegationen, Tagung des Europäischen Rates (Brüssel, 4. I 5. November 2004), Schlussfolgerungen des Vorsitzes, 14292/04, DE, Brüssel, 05. November 2004, Kap. III, Nr. 21

Der Europäische Rat weist erneut darauf hin, dass das Bewusstsein der Bürger Europas für die Bedeutung der Arbeit der Union gestärkt werden muss, und begrüßt das Ergebnis der Tagung der für europäische Angelegenheiten zuständigen Minister zu diesem Thema. […] Die Bürger Europas teilen wesentliche gemeinsame Werte, und die Politiker stehen auf nationaler wie auf europäischer Ebene in der Verantwortung, den Bürgern die Bedeutung des europäischen Projekts zu vermitteln und die Europäer

durch öffentliche Debatten und aktiven Bürgersinn an den Entscheidungen teilhaben zu lassen.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.
Fragment 088–22
Typus: Bauernopfer
Untersuchte Arbeit:
Seite 88:, Zeilen: 22–26
Quelle: Schimmer (2000)
Seite: 75, Zeilen: 19–24

Ein intensiverer Ost-West-Jugendaustausch auf verschiedenen Gebieten (Ausbildung, Beruf, Sozialdienst) ist zu unterstützen, um das Zusammenwachsen Europas zu fördern. Junge Menschen, die auf diese Art und Weise andere Teile ihrer größeren Heimat Europa kennen gelernt haben, werden auch in ihrem späteren Leben Botschafter des Zusammenlebens und der Toleranz sein. 190


190 Schimmer, Walter: Zwölf Sterne für Europa – Warum der Europarat für ein friedliches und demokratisches Europa unersetzlich ist, in: Holtz, Uwe (Hrsg.): 50 Jahre Europarat, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, 1. Auflage, 2000, in: Kühnhardt, Dr. Ludger (Hrsg.): Schriften des Zentrum für europäische Integrationsforschung – Center for European Integration Studies, Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Band 17, S. 75

Ein intensiver Ost-West-Jugendaustausch in vielen Gebieten (Ausbildung, Beruf, Sozialdienst) soll im Rahmen des Europarates, aber unter seiner Schirmherrschaft auch bilateral von den Mitgliedsstaaten gepflegt werden, um das Zusammenwachsen Europas zu fördern. Junge Menschen, die auf diese Art und Weise andere Teile ihrer größeren Heimat Europa kennengelernt haben, werden auch in ihrem späteren Leben Botschafter des Zusammenlebens und der Toleranz sein.

Bewertung

  • Die Quelle ist angegeben, die Wörtlichkeit und das Maß der Übernahme ist nicht gekennzeichnet.

Quellen

Internetquellen

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Berlin.de (2004b). Geschichte Neuköllns. (Snapshot 09.12.2004). https://web.archive.org/web/20041209035037/http://www.berlin-info.de:80/neukoelln/geschich.htm

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Berlin.de (2004d). Staatliche Europa-Schulen in Berlin. (Snapshot 18.11.2004). https://web.archive.org/web/20041118084924/http://www.sensjs.berlin.de/schule/schulische_angebote/staatliche_europa_schulen/thema_europaschule.asp

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Zeitungen, Broschüren, etc.

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Kruse, Judith (1993). Europäische Kulturpolitik am Beispiel des Europarates. Hamburg: LIT Verlag.

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Seibt, Ferdinand (2004). Die Begründung Europas – Ein Zwischenbericht über die letzten tausend Jahre, Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag.

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